Vorstandsmitglieder feiern Geburtstag

Die runden und halbrunden Geburtstage häufen sich. Schatzmeister Wolfgang Kastl konnte Anfang Mai seinen 70. Geburtstag feiern.

In der Juni-Sitzung des Hospizvereinsvorstandes konnte Vorsitzende Renate Dodell der Schriftführerin Isabel Fischer (links) zum 60. Geburtstag, Beisitzerin Gabriele Radke zum 65. Geburtstag und dem stellvertretenden Vorsitzenden Reinhold Socher ebenfalls zum 65. Geburtstag gratulieren. Alles Gute, Glück und Gottes Segen den jungen und hochengagierten Jubilaren!

„Große Vision der Schöpfung“: Neue Ausstellung im Treppenhaus

Mal dominieren die Farben Blau oder Grün, mal sind die großformatigen Bilder überwiegend in braunen, ocker- oder orangefarbenen Tönen gehalten. Mal spiegelt sich eine rotgolden glänzende Sonne im Wasser, dann wieder bilden abstrakte bunte Blumen eine exakte Linie. An einer Wand schlägt ein Pfau sein großes Rad, während sich links und rechts davon oberhalb der Treppenstufen Kraniche in die Luft erheben.  Gemalt in Öl, ist fast alles mit der Spachtel in feinen Strichen direkt aus der Tube auf den Untergrund aufgetragen – eine Technik, die ein Markenzeichen ist von Sr. Immolata Meyen.  Als akademische Malerin, die in Stuttgart, Augsburg und München Kunst studierte, ist die heute 87-jährige Ordensfrau vom Kloster Maria Stern der Franziskanerinnen in Augsburg im In- und Ausland bekannt und anerkannt. In der fünften Ausstellung seit der Renovierung des Treppenhauses zum Hospiz im Kloster Polling sind dort in den nächsten Monaten 24 ihrer Gemälde zu sehen, die im Zeitraum von 1966 bis heute entstanden sind.

Als „kraftvoll, spirituell und berührend“ bezeichnete Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell bei der Vernissage die Bilder von Schwester Immolata. Den Kontakt zu ihr hergestellt und die Ausstellung vermittelt hatte dem Hospizverein im Pfaffenwinkel das Ehepaar Jarnach aus Polling, wofür Dodell ein herzliches „Vergelt’s Gott“ sagte. Einführende Worte bei der Eröffnung sprach Felix Landgraf, der Kunstbeauftragte der Diözese Augsburg. Für ihn ist das Schaffen der Ordensfrau „spirituelle Kunst“, in jedem der Bilder sei das „nach oben Streben spürbar“. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung, zu der auch Mitschwestern aus Immolatas Kloster gekommen waren, von der Pianistin Bonny Palm aus München.

Sr. Immolata Meyen malt trotz ihres hohen Alters nach wie vor, auch wenn sie ihre Technik mittlerweile etwas verändert hat. Immer öfter lässt sie die Spachtel links liegen und greift stattdessen zum Pinsel. Damit könne sie schneller arbeiten, und da sei ein Bild schon mal in kurzer Zeit fertig. Länger am Stück könne sie nämlich nicht mehr stehen. Ans Aufhören denkt sie aber keineswegs. „Ich habe eine große Vision der Schöpfung, von der jedes meiner Bilder nur einen winzigen Ausschnitt zeigen kann, denn Schöpfung ist unausschöpfbar“, sagte sie vor einigen Jahren in einem kurzen Film über ihr Werk. Und das gilt für sie auch heute noch.

Text und Fotos: Monika Brandmaier

Wir gratulieren unserer Hospizbegleiterin Christine Eberle sehr herzlich zur Auszeichnung!

Herzlichen Glückwunsch auch an Franz Vielhuber!

Dieter Fischer: 1062. Mitglied und Schirmherr fürs Hospiz

Es war eine besondere Unterschrift, die Dieter Fischer („Kommissar Stadler“ in der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“) im Hospiz in Polling leistete: Der sympatische und beliebte Schauspieler trat als 1062. Mitglied dem Hospizverein im Pfaffenwinkel bei und übernahm zugleich die dauerhafte Schirmherrschaft für den Hospizverein und das stationäre Hospiz. Er bewundere das Engagement, mit dem hier todkranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens betreut werden und wolle – wie er sagte – seine Hand schützend über Hospiz und Verein halten. „Wir freuen uns riesig über diese dauerhafte Unterstützung“, sagte Vereinsvorsitzende Renate Dodell, die mit dem 2. Vorsitzenden Reinhold Socher Fischer bei der Unterschrift einrahmte. Sie erhofft sich von dessen Engagement „eine große Außenwirkung“.

Nach der Unterschrift ging’s zur Sache: Dieter Fischer, der an diesem Tag drehfrei  hatte, arbeitete als „Praktikant“ einige Stunden im Hospiz mit. Er begleitete Schwester Martina Albrecht und erfuhr dabei vieles über Tagesablauf und Betreuung der Patienten, er ging in der Küche Tanja Baum-Kröniger bei der Zubereitung des Mittagessens zur Hand und servierte charmant Karotten-Ingwer-Suppe, bunte Nudeln wahlweise mit Spargel oder Hackfleischsauce und Mangojoghurt. Er beantwortete nebenbei jede Menge Fragen zu Dreharbeiten und fuhr eine Patientin im Rollstuhl in den Hospizgarten, um sich dort mit ihr über Gott und die Welt zu unterhalten. Und er stellte eines fest: Im Hospiz geht’s nicht ums Sterben, „es geht hier ums Leben“.

Den ersten Kontakt mit dem Hospizverein im Pfaffenwinkel hatte Dieter Fischer vor einigen Jahren bei Dreharbeiten für die „Rosenheim-Cops“. Das alte Rathaus in Bernried, in dem der ambulante Dienst des Hospizvereins seinen Sitz hat, war damals für eine Folge „das Haus der Bergwacht“, und da hörte Fischer erstmals vom Hospizverein. Von dessen Arbeit beeindruckt, spendete er in der Folge bereits zweimal den Erlös aus Lesungen der „Heiligen Nacht“, die er jeden Advent im „Ignazhof“ in Widdersberg hält, für das Hospiz. Bedachte er bislang im jährlichen Wechsel verschiedene Einrichtungen, so wird er die Erlöse aus seinen Lesungen künftig nur noch dem Hospizverein im Pfaffenwinkel zukommen lassen. Er wird heuer im Dezember auch im Prälatensaal des Pollinger Klosters zugunsten des Hospizvereins die „Heilige Nacht“ lesen und plant zudem gezielte Veranstaltungen fürs Hospiz sowie aktive Mitgliederwerbung. 65 Euro jährlich beträgt der Mindestbeitrag, „das soll sich jeder leisten“, so Fischer.

Bericht und Fotos: Monika Brandmaier

Bericht Weilheimer Tagblatt

Bericht Kreisbote

Hospiztag mit dem Thema „In Würde sterben“

Zahlreiche interessierte HospizbegleiterInnen haben sich von der Referentin Ruth Everding (Logotherapeutin) über die Möglichkeiten der Würdezentrierten Therapie informieren lassen. Sie wird in Form eines Interviews durchgeführt und bietet, unter anderem, die Möglichkeit seinen Angehörigen ein persönliches Dokument zu hinterlassen. Nach einem spannenden Vortrag konnten die TeilnehmerInnen in einer praktischen Übung eigene Erfahrungen in dieser Therapieform sammeln.

 

 

„Hand in Hand im blauen Land“ Messe in Murnau am 24.03.2018 gut besucht

Trotz schönsten Frühlingswetters fanden sich viele interessierte Bürger im Kultur- und Tagungszentrum ein, um sich einerseits über soziale Einrichtungen zu informieren, aber auch um mehr von den Möglichkeiten einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu erfahren.

Auch für die ausstellenden Einrichtungen und Organisationen bot die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und mehr voneinander zu erfahren.

So war es für uns ein rundum gelungener Tag!

Sr. Immolata Meyen wird bei uns im Treppenhaus ausstellen

Heute war Vorsitzende Renate Dodell mit Familie Jarnach aus Polling bei Sr. Immolata Meyen im Kloster St. Elisabeth der Franziskanerinnen Maria Stern in Augsburg. Die hochbetagte, sehr lebhafte Dame ist eine absolut beeindruckende Persönlichkeit und akademische Malerin. Ihre Bilder haben enorme und spirituelle Ausdruckskraft. Wir freuen uns sehr, dass wir diese Bilder voraussichtlich ab Anfang Juni im Treppenhaus des Kloster Polling ausstellen dürfen.

Ein Film über Sr. Immolata

Dr. Gabriele Radke gehört dem Vorstand des Hospizvereins neu an

Die Nachfolgerin von Sylvia von Radetzky im Vorstand des Hospizvereins ist Dr. Gabriele Radke. Sie ist Internistin und war bis zu ihrer Pensionierung am Krankenhaus Weilheim tätig. Sie lebt in Steinebach am Wörthsee und hat Ende 2017 die Ausbildung zur Hospizbegleiterin beendet. Wir begrüssen sie herzlich in unserem Vorstand und freuen uns, dass sie gemeinsam mit dem ambulanten Team all unsere vielen Kooperationsverträge mit Pflegeheimen, Krankenhäusern und Hausärzten mit Leben erfüllen wird.

Auf gute Zusammenarbeit!

Letzte Hilfe Kurs in Huglfing

Am 17. März hatten unsere beiden Referentinnen, Sr. Angela Kirchensteiner und Frau Gisela Klotz einen „Letzte Hilfe“ Kurs in Huglfing, wie bereits in der Presse angekündigt, gegeben.

Die zahlreichen Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren an dem Thema sehr interessiert und konnten viele Informationen sowie praktische Tipps mit nach Hause nehmen. Weitere Kurse sind geplant. Die Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig auf unserer Homepage bekannt gegeben.

 

 

 

 

 

Wir stellen Mitarbeiter vor: Gesa Mayer

Gesa Mayer ist seit Februar 2017 Koordinatorin im ambulanten Hospizdienst unseres Vereins. Sie hat ursprünglich die Ausbildung zur Erzieherin (Waldorfpädagogik) gemacht und dann ab 1994 die Ausbildung zur Krankenschwester in der Berufsfachschule Krankenpflege Tutzing. Von 1997-2002 hat sie als Krankenschwester im Krankenhaus Tutzing, vor allem in der Notaufnahme und Schmerztherapie gearbeitet.
Für die beiden Söhne Wendelin und Lucian nahm sie von 2002-2010 Elternzeit und hat diese Zeit auch zur Ausbildung als Elternberaterin „Frühe Kindheit“ genützt. Ab 2010 bis 2017 war sie in Teilzeit wieder im KH Tutzing tätig.
Ihr großes Hobby ist die Volksmusik, sie leitet die Danzlmusik Quietschfiedel und musiziert und singt auch mit ihren Söhnen.
Für den Beruf der Koordinatorin hat sie Palliativ-, Leitungs- und Koordinatorenkurse besucht. Sie ist zuständig für den Raum Weilheim-Herrsching und besucht und begleitet Patienten zu Hause, in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Sie pflegt auch die Kooperationen mit diesen Einrichtungen. Die in diesem Gebiet ehrenamtlich arbeitenden Hospizbegleiter betreut und koordiniert sie.
Wir freuen uns, dass Gesa Mayer engagiertes Mitglied unseres Teams ist.

Originalton Gesa Mayer– Video

Text und Aufnahmen: Renate Dodell