Rotary Club Weilheim spendet für Hospizverein

2000 Euro aus seinem Sozialfonds hat der Rotary Club Weilheim dem Hospizverein im Pfaffenwinkel gespendet. In diesem Fonds werden Beiträge und Spenden von Mitgliedern ebenso gesammelt wie die Erlöse aus verschiedensten Aktionen. Mit dem Geld unterstützen Weilheims Rotarier dann regelmäßig Projekte im sozialen und kulturellen Bereich. Heuer schütteten sie insgesamt 6000 Euro aus, neben dem Hospizverein wurden auch die Albanienhilfe mit 2000 Euro und die Alzheimergesellschaft mit 4000 Euro bedacht.

Bei der Spendenübergabe durch den derzeitigen Rotary-Präsidenten Stefan Zirngibl, die eigentlich auf dem Marienplatz stattfinden sollte, wegen starken Gewitterregens dann aber kurzfristig ins trockene Museum verlegt wurde, sagten namens des Hospizvereins Geschäftsführer Steffen Röger und Vorstandsmitglied Hans Kummert ein herzliches Dankeschön für die Zuwendung. Isolde Merklein und Burkhard Hartmann bedankten sich für die Alzheimergesellschaft, Claus Nitzinger für die Albanienhilfe.

Für die Spenden bedankten sich herzlich (v. l.) namens der Alzheimer Gesellschaft Isolde Merklein und Burkhard Hartmann, für den Hospizverein Steffen Röger und Hans Kummert und für die Albanienhilfe Claus Nitzinger. Rechts im Bild Rotary-Präsident Stefan Zirngibl.

Foto: Rotary Club Weilheim/Helmut Hornung; Text: Monika Brandmaier

Verzicht auf Gebühr bringt große Spende

Alle guten Dinge sind drei. In diesem Fall drei Apotheken, die an einem Strang zogen und damit an zwei Institutionen jeweils 6000 Euro spendeten. Die symbolische Übergabe erfolgte in der Rigi-Apotheke in Hohenpeißenberg, wo Apothekerin Maria Eurisch erklärte, wie es zu der großen Spende kam: Als im Dezember und Januar an ältere Menschen Gutscheine für kostenlose FFP2-Masken ausgegeben wurden, fiel bei der Abholung eine Gebühr von jeweils zwei Euro an, die den Apotheken zugute kommen sollte. „Wir wollten dieses Geld nicht für uns behalten“, so Maria Eurisch. Ihre Rigi-Apotheke in Hohenpeißenberg und die beiden Partner-Apotheken, die Lech-Apotheke in Schongau und die Glück-Auf-Apotheke in Peiting, starteten deshalb eine Spendenaktion zugunsten des Hospizvereins im Pfaffenwinkel und der Tabaluga-Kinderstiftung. In den Spendentopf kamen nicht nur alle Maskengebühren, auch die Kunden der drei Apotheken sowie unter anderem auch Mitarbeiter aus dem AWO-Seniorenheim in Peiting beteiligten sich mit kleinen und größeren Beträgen an der Aktion. Und die Apotheker legten noch eins drauf, sodass am Ende 12 000 Euro zusammenkamen.

Bei der Übergabe sagten Cathrin Diez (Leiterin des Tabaluga-Stiftungsbüros) und als Vertreter des Hospizvereins im Pfaffenwinkel Geschäftsführer Steffen Röger, stellvertretender Vorsitzender Reinhold Socher und Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch als Vorsitzender des Stiftungsrats ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für jeweils 6000 Euro.

Daumen hoch und Blumen als Dank: Cathrin Diez von der Tabaluga-Kinderstiftung (vorne links) überreichte Apothekerin Maria Eurisch einen Blumenstrauß. Bei der symbolischen Spendenübergabe vertraten (hinten von links) Steffen Röger, Reinhold Socher und Thomas Dorsch den Hospizverein im Pfaffenwinkel.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Spende für die Stiftung Hospizverein im Pfaffenwinkel

Seit vielen Jahren basteln die Landfrauen und die Damen des Frauenbunds Palmbuscherl und stellen den Verkaufserlös gemeinnützigen Projekten zur Verfügung. Auch heuer fanden sich wieder viele Interessenten für die künstlerisch wunderbar gestalteten Objekte.

Stiftungsratsvorsitzender Thomas Dorsch bedankte sich ganz herzlich für das tolle Engagement und durfte eine Spende in Höhe von 800,00 Euro entgegen nehmen.

Zur Spendenübergabe vor dem Hohenpeißenberger Rathaus trafen sich:

(von links) Barbara Berchtold von den Hohenpeißenberger Landfrauen, Thomas Dorsch, Stiftungsratsvorsitzender Hospizstiftung, Agi Löffler, Schatzmeisterin Frauenbund

Apotheken-Aktion bringt 6000 Euro

Eigentlich schade, dass sie Masken trugen. Sonst hätte man auf ihren Gesichtern die Freude sehen können. Bei Dr. Wolfgang Kircher und seinem Sohn Dr. Philipp Kircher von der St. Ulrich-Apotheke in Peißenberg die Freude über ihre erfolgreiche Aktion und bei Steffen Röger und Angelika Klennert vom Hospizverein im Pfaffenwinkel die Freude über eine großzügige Spende. Initiiert hatten die beiden Apotheker ihre Aktion im Januar bei der Ausgabe von FFP2-Masken an ihre Kunden. Die jeweils zwei Euro Selbstbeteiligung kamen in einen Topf für den Hospizverein, wobei auch die Kunden einen Beitrag leisteten und ihre Maskengebühr zum Teil großzügig aufrundeten. Unterm Strich kamen so 6000 Euro zusammen.
Bei der Übergabe berichtete Dr. Wolfgang Kircher von Kundengesprächen, in denen „immer wieder die hohe Wertschätzung deutlich wurde, die das Hospiz in Polling erfährt“. Er und sein Sohn freuten sich, damit „die wertvolle Arbeit des Hospizvereins“ unterstützen zu können. Und die beiden kündigten an, „bei einer ähnlichen Gelegenheit eine solche Aktion zu wiederholen“.
Namens des Hospizvereins, der in Zeiten von Corona mangels Veranstaltungen mehr denn je auf Spenden angewiesen ist, bedankten sich Geschäftsführer Steffen Röger und Vorstandsmitglied Angelika Klennert ganz herzlich für Aktion und Spende.

Spendenübergabe in der St. Ulrich-Apotheke in Peißenberg: (v.l.) Steffen Röger, Angelika Klennert, Dr. Wolfgang Kircher und Dr. Philipp Kircher.

Text / Foto Monika Brandmaier

Soldaten spenden Corona-Zulage

Wie Bundesbeamte auch, haben alle Soldaten der Bundeswehr eine Corona-Sonderzulage erhalten, quasi als Ausgleich für Mehrbelastung während der Pandemie. Eine Mehrbelastung, die bei der 1. Kompanie des Feldwebelanwärter-/Unteroffizieranwärterbataillons (FAUA) 3 in Altenstadt so nicht gegeben war, wie Frau Major Tina Behnke bei einem Besuch beim Hospizverein im Pfaffenwinkel erklärte. „Wir haben unseren Job“, sagte sie, während andere um jeden Euro ringen müssten. Aus dieser Überlegung heraus entstand die Idee, Geld aus der Corona-Zulage zu spenden.

Neben den 40 Soldaten, die zum Stamm des Bataillons gehören, beteiligten sich auch Lehrgangsteilnehmer an der Aktion. Zur Freude von Behnke machten alle freiwillig mit, am Ende lagen 3600 Euro im Spendentopf, wobei die Summe aufgeteilt wurde: Je 1200 Euro gingen an den Bundeswehr-Sozialdienst und an den Kindergarten in Altenstadt. Und die gleiche Summe übergab Frau Major Tina Behnke im Beisein von Oberstabsfeldwebel Heiko Weber und Hauptfeldwebel Matthias Jäger an Hospizvereins-Geschäftsführer Steffen Röger und Vorstandsmitglied Angelika Klennert. Die stellte der Delegation aus Altenstadt den Verein und dessen Arbeit vor, Röger, für den die Spende eines Bataillons etwas Besonderes und ein „extrem positives Signal“ war, sagte im Namen des Hospizvereins ein herzliches Dankeschön. Beeindruckt vom Engagement für Menschen in deren letzter Lebensphase gab Behnke ein Versprechen ab: „Wir planen die Unterstützung für das Hospiz als Dauerprojekt.“

Spendenübergabe im Hospizgarten: (v.li.) Hauptfeldwebel Matthias Jäger, Major Tina Behnke, Oberstabsfeldwebel Heiko Weber, Angelika Klennert und Steffen Röger.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Herzlicher Dank an treue Spender

Von Corona, dem zweiten Lockdown ab November und der Absage des Weihnachtsmarkts ließ sich der Obst- und Gartenbauverein Weilheim nicht abhalten. Er erstellte ein Hygienekonzept und verhandelte mit Landratsamt und Stadt hartnäckig so lange, bis er im Advent eine Sondergenehmigung für einen Stand vor der Obstpresse am Schießstattweg bekam. Dort verkauften Mitglieder an zwei verlängerten Wochenenden im Dezember zugunsten des Hospizvereins im Pfaffenwinkel Strickwaren, Holzsachen, selbstgekochte Marmeladen und anderes mehr. „Wir haben Kunden, die warten regelrecht jedes Jahr auf unsere Aktion“, sagt Anita Fromm. Am Ende der insgesamt sechs Verkaufstage lagen 3000 Euro in der Kasse, die nun von Angelika Stieler, Elfriede Weidner und Anita Fromm in Form eines symbolischen Schecks an Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell übergeben wurden. Die bedankte sich zusammen mit Geschäftsführer Steffen Röger ganz herzlich für die Aktion, informierte über die Arbeit des Hospizvereins und das stationäre Hospiz in Polling und zollte den Gartlern großen Respekt für deren Engagement.

Der Obst- und Gartenbauverein Weilheim mit seinen rund 400 Mitgliedern gehört zu den treuesten Unterstützern des Hospizvereins. Seit Jahren spendet er jährlich die Erlöse aus seinen Weihnachtsständen – zusammengerechnet beläuft sich die Spendensumme mittlerweile auf knapp 25.000 Euro.

Spendenübergabe vor der Obstpresse: (v.li.) Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell, Angelika Stieler, Elfriede Weidner und Anita Fromm vom Obst- und Gartenbauverein Weilheim und Hospizvereins-Geschäftsführer Steffen Röger.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Spende aus dem Online-Weihnachtsmarkt

Not macht erfinderisch, heißt es. Corona aber auch. So zumindest in Weilheim im Advent 2020. Weil virusbedingt der Weihnachtsmarkt abgesagt worden war, inittierte Josef Wiedemann vom gleichnamigen Musikhaus im Zuge der Aktion „Weilheim mein Herz“ einen Online-Weihnachtsmarkt. Über diese Plattform bei Facebook konnten Vereine und Einzelpersonen sowie Künstler Bastelarbeiten, Selbstgemachtes sowie verschiedenste Waren und Werke quasi in digitalen Ständen zum Verkauf anbieten. Zudem waren Weihnachtsgrüße oder musikalische Einlagen möglich. Letzteres rief auch Christian Mörtl alias „DJ Chris Tiano“ mit auf den Plan. Via Internet war zu sehen und zu hören, wie der DJ zuhause auflegte und dabei auch um Spenden für das Hospiz in Polling bat. Eineinhalb Stunden dauerte sein digitaler musikalischer Auftritt, der dem Hospiz am Ende 700 Euro brachte. Diese Summe überreichte Josef Wiedemann nunmehr in Form eines überdimensionalen Schecks im Hospizgarten in Polling an Vorsitzende Renate Dodell und Geschäftsführer Steffen Röger, die sich namens des Hospizvereins herzlich für die Spende bedankten.

Spendenübergabe mit Maske und Abstand: (v.l.) Renate Dodell, Josef Wiedemann und Steffen Röger

Text/Foto: Monika Brandmaier

Echter Kunden spenden fürs Hospiz

Bild und Text  Emanuel Gronau

Herzlichen Dank an das Weilheimer Tagblatt vom 15.02.2021

Frauenbund Eberfing spendet fürs Hospiz

Für einen wohltätigen Zweck zu basteln, hat beim Katholischen Frauenbund Eberfing seit Jahren Tradition. Im letzten Advent entstanden in vielen Stunden 120 Sterne aus Pergamentpapier und fast 200 Engerl, die aus Seiten alterGotteslob-Bücher gefaltet wurden. Bei dieser Arbeit erhieltendie Frauen, wie Frauenbund-Vorsitzende Elisabeth Pöltverriet, Unterstützung von einigen Männern, denn „die haben die Kraft zum Falten“.  Im coronabedingten Lockdown war es das letzte Mal gar nicht so leicht, Sterne und Engerl an den Mann beziehungsweise die Frau bringen zu können. Doch die Eberfinger Bäckerei Andrä und der Getränkemarkt Maier boten ihre Hilfe an und übernahmen den Verkauf – mit großem Erfolg, wie Elisabeth Pölt jüngst bei einem Besuch im Hospiz in Polling erklärte. Dort überreichte sie zusammen mit der 2. Vorsitzenden Marion Nowak 1000 Euro aus dem Erlös der Bastelaktion an Hospizvereins-Geschäftsführer Steffen Röger und Schwester Angela Kirchensteiner, die sich herzlich für die Spende bedankten.

Spendenübergabe im Hospiz: (v.li.) Marion Nowak, Steffen Röger, Schwester Angela Kirchensteiner und Elisabeth Pölt.

Bild und Text: Monika Brandmaier

„Jungritter“ spenden 2000 Euro an Hospizverein

Wohltätige Organisationen zu unterstützen gehört zu den Grundsätzen des Penzberger Gesellschaftsvereins „Jungritter“. Vereinsvorstand und Stadtrat Hardi Lenk freut sich, dass in diesem Jahr die Hospiz Stiftung einen Scheck über 2000 Euro von Ihm und seinen Vorstandskollegen überreicht bekommt. Die Mittel für die Spende an die Stiftung kommen aus den verschiedenen Aktionen der „Jungritter“, vorrangig aus dem Verkauf von Barrique-Weinfässern aus der Penzberger Partnerstadt Langon. Stadt- und Kreisrätin Regina Bartusch, Mitglied des Stiftungsrats, bedankt sich für die großzügige Spende. Elmar Schneiderling, Vorstand Hospizstiftung erläutert den Zweck der Stiftung, die in erster Linie die Hospizarbeit fördert, im ambulanten wie stationären Bereich. 189 ehrenamtliche Helfer engagieren sich hier, viele davon kommen aus Penzberg.

Foto: Mitglied der „Jungritter“
v.v.l. Jungritter Hardi Lenk überreicht Regina Bartusch und Elmar Schneiderling eine Scheck,
v.l. im Hintergrund, Jahannes Buchczyk, Markus Gattinger und Richard Bosch