1500 Euro für das Hospiz

Für die Belegschaft des Peißenberger Unternehmens Aerotech war klar, dass sie die Einnahmen aus dem letzten „Tag der offenen Tür“ dem Hospizverein im Pfaffenwinkel spenden. Die Firmenleitung schloss sich an und stockte den Betrag auf, so dass unterm Strich 1500 Euro zusammenkamen. Den symbolischen Scheck über diese Summe übergaben Karl  Kerger-Knilling als einer der drei Aerotech-Geschäftsführer und Christian Müller namens des Betriebsrats an Hospizvereins-Geschäftsführer Steffen Röger. Der bedankte sich herzlich für die Spende und versicherte, dass jeder Euro dort eingesetzt wird, wo er benötigt wird.

Spendenübergabe im Hospizgarten: (v.li.) Christian Müller, Steffen Röger und Karl Karger-Knilling.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Wir freuen uns und hoffen, dass sich viele anmelden

Infostand zum Welthospiztag

Über die umfassende Arbeit des ambulanten Dienstes und im stationären Hospiz im Kloster Polling informierten Vorstandmitglieder und ehrenamtlich Mitarbeitende des Hospizvereins im Pfaffenwinkel zum Welthospiztag an einem Infostand auf dem Weilheimer Marienplatz. Leitende Koordinatorin Alexandra Meyer, Vorstandsmitglied Anja Böhm, Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell, die Hospizbegleiterinnen Ursula Gerwert und Gisela Jäckle sowie Vorstandsmitglied Isabel Fischer (auf dem Bild von links) verteilten Broschüren und Flyer, kamen mit Passanten ins Gespräch und beantworteten Fragen rund um die hospizliche Versorgung. Mit derzeit rund 160 ehrenamtlich aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleitern und sieben Koordinatorinnen und Koordinatoren begleitet der Hospizverein schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige zuhause oder in den betreuten Einrichtungen. Das stationäre Hospiz Pfaffenwinkel im Kloster Polling kann aktuell zehn Gäste beherbergen und versucht, ein Sterben in Würde sowie größtmöglicher Selbstbestimmung, Lebensqualität und Beschwerdefreiheit zu ermöglichen.

Mit einem weiteren Infostand ist der Hospizverein am kommenden Samstag, 16. Oktober, 10 bis 13 Uhr, beim dm-Markt an der Schwabbrucker Straße in Schongau-West vertreten.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Reifenwechsel für einen guten Zweck

Autofahrer, die gut über den Winter kommen wollen, halten sich an die Regel „von O bis O“ – von Oktober bis Ostern nur mit Wintereifen. Und da pressiert es langsam, schließlich könnte es laut Wettervorhersage heuer schon bald schneien.
Wer am Samstag, 16. Oktober, zwischen 9 und 13 Uhr beim „Auto-Service-Center“ von Martin Wittig an der Pütrichstraße in Weilheim seine Reifen wechseln lässt, tut nicht nur was für seine Sicherheit, sondern unterstützt damit auch eine besondere Aktion: 20 Euro kostet der Reifenwechsel an diesem Tag, wobei Martin Wittig jeweils die Hälfte des Betrags dem Hospizverein im Pfaffenwinkel spendet – „aus Verbundenheit zum Hospizverein“, wie der Inhaber des Kfz-Meisterbetriebs sagt.
Wer zum Reifenwechsel für den guten Zweck kommen möchte, wird gebeten, sich unter der Rufummer 0881/9248200 anzumelden.

Eingerahmt von Sr. Angela Kirchensteiner und Geschäftsführer Steffen Röger vom Hospizverein sind Martin Wittig, Florian Englberger, Louis Stiefbold (im Auto) und Yasmin Cramer für die Reifenwechsel-Aktion gut vorbereitet.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Die Toten sprechen lassen – Pressemitteilung zum Welthospiztag am 9. Oktober

Am kommenden Samstag, 9. Oktober, ist Welthospiztag. Unter dem Motto „Leben! Bis zum Schluss“ lässt der Hospizverein im Pfaffenwinkel in diesem Jahr Menschen zu Wort kommen, denen durch hospizliche Begleitung und palliative Versorgung die Angst vor Schmerzen, dem Alleinsein oder dem Gefühl, anderen eine Last zu sein, genommen werden konnte.

„Ich bin tot. Am Anfang meiner Krankheit hatte ich Angst, allein sterben zu müssen. Klaus vom Hospizdienst war dann aber bis zuletzt für mich da.“ „Das ist eines der Zitate, mit denen wir Verstorbene, also Menschen, die wir bis zum Schluss begleiten durften, zu Wort kommen lassen“, sagt Alexandra Meyer, Leitende Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes im Pfaffenwinkel. Seit fast 30 Jahren setzt sich der Hospizverein dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und einfühlend zu begleiten. „Zum Welthospiztag laden wir alle Interessierten ein, sich ein Bild von unserer Arbeit zu machen“, sagt Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell. An Infoständen am Samstag, 9. Oktober, auf dem Marienplatz in Weilheim und am Samstag, 16. Oktober, an der Schwabbrucker Straße (dm-Markt) in Schongau-West stellen Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich Mitarbeitende jeweils von 10 bis 13 Uhr die Arbeit im stationären Hospiz in Polling sowie das breite Aufgabenspektrum des ambulanten Hospizdienstes vor.

Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020, mit dem das Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe für nichtig erklärt wurde, ist die gesellschaftliche Diskussion um die Beihilfe zum Suizid neu entflammt. Dabei dominiert die Darstellung des Suizids als unbedingter Ausdruck von Selbstbestimmung. Die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind dagegen nach wie vor zu wenig bekannt. „Unsere praktische Erfahrung zeigt aber, dass die Menschen von geäußerten Suizidwünschen zumeist Abstand nehmen, wenn sie sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende gut begleitet und versorgt wissen und nicht das Gefühl haben müssen, anderen zur Last zu fallen“, sagt Sr. Angela Kirchensteiner, Gründungs- und Ehrenmitglied des Hospizvereins im Pfaffenwinkel und langjährige Leiterin des Ambulanten Dienstes. „Wer wüsste besser, was Hospizarbeit und Palliativversorgung als Alternative zur Suizidbeihilfe leisten können, als die Menschen, die wir begleitet haben. Die Zitate zum Welthospiztag schöpfen dabei aus dem reichen Erfahrungsschatz der Hospizarbeit. Alle unsere ehren- und hauptamtlich tätigen Mitarbeitenden kennen diese Aussagen so oder ähnlich aus zurückliegenden Begleitungen.“

Mit derzeit rund 160 ehrenamtlich aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleitern und sieben Koordinatorinnen und Koordinatoren begleitet der Hospizverein schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige zuhause oder in den betreuten Einrichtungen. Das Hospiz Pfaffenwinkel im Kloster Polling kann aktuell zehn Gäste beherbergen und versucht ein Sterben in Würde sowie größtmöglicher Selbstbestimmung, Lebensqualität und Beschwerdefreiheit zu ermöglichen. Die Begleitung Angehöriger ist auch hier ein wichtiger Aspekt der hospizlichen Betreuung.

Unterstützung in Form von aktivem ehrenamtlichem Engagement, Vereinsmitgliedschaft oder Spenden ist willkommen und Voraussetzung für die vielfältigen Aufgaben, die auch in Zukunft übernommen werden.

Info:

Hospizverein im Pfaffenwinkel

Alexandra Meyer

Leitende Koordinatorin

Telefon 0881/ 925849-0

Fax 0881/ 925849-20

Mail: ambulanter.dienst@hospizverein-pfaffenwinkel.de

 

Infostände zum Welthospiztag:

Samstag, 9. Oktober, 10 bis 13 Uhr, Marienplatz in Weilheim

Samstag, 16. Oktober, Schwabbrucker Straße in Schongau-West (beim dm-Markt)

 

 

Energieversorger spendet für Hospizverein

Kommen Mitarbeiter von „Energie Südbayern“ ins Hospiz und ins Kloster Polling, hat das in der Regel berufliche Gründe, schließlich ist ESB dort der Energieversorger. Als Martin Filser kürzlich nach Polling kam, hatte das einen anderen Grund: Im Namen von ESB übereichte er eine Spende von 300 Euro für den Hospizverein. Laut Filser unterstützt sein Unternehmen regelmäßig soziale Projekte, und diesmal wurde eben der Hospizverein bedacht. Dessen Geschäftsführer Steffen Röger stellte bei der Übergabe des symbolischen Schecks den Verein und dessen Arbeit vor und kündigte den Ausbau von Elektromobilität an. Der Hospizverein werde Zug um Zug auf Elektroautos umrüsten, wobei zwei schon im Einsatz sind, so Röger.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Auf eine halbe Stunde – wir haben den Hospizverein in Penzberg vorgestellt

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

„Qfact“ übergibt 1000 Euro

Rund zwei Dutzend Mitarbeiter hat das IT-Unternehmen und Systemhaus „Qfact“ in Weilheim, das beim Hospizverein im Pfaffenwinkel und im stationären Hospiz in Polling die gesamte Netzwerktechnik betreut. Nun hat die Firma 1000 Euro für Verein und Hospiz gespendet. Es sei so wichtig, schwerkranke Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten, betonten die Firmenchefs Daniel Staltmayr und Florian Sonnleitner bei der Übergabe. Der Hospizverein leiste hierbei wertvolle Arbeit, die man nicht genug würdigen könne.
Überreicht wurde der symbolische Scheck im Hospizgarten in Polling von Daniel Staltmayr (li.), Florian Sonnleitner (re.) und Martin Gluschke (2.v.li.) von „Qfact“ an die stellvertretende Pflegedienstleiterin Jana Kohlisch und Hospizvereins-Geschäftsführer Steffen Röger (2.v.re.), die sich mit einem herzlichen Vergelt’s Gott für die Spende bedankten.

Text/Foto: Monika Brandmaier/Hospizverein

Mitarbeiter spenden für Hospizverein

Mit verschiedenen Aktionen haben die Mitarbeiter der Hoerbiger Kompressonstechnik in Schongau Geld für einen wohltätigen Zweck gesammelt. Unterm Strich kamen 1500 Euro zusammen, welche die Belegschaft dem Hospizverein im Pfaffenwinkel spendete. Betriebsratsvorsitzender Herbert Baumer und Geschäftsführer Markus Grödl (auf dem Foto von rechts) übergaben den symbolischen Scheck an Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell und Geschäftsführer Steffen Röger, die sich namens des Hospizvereins herzlich für die Zuwendung bedankten. Bei der Übergabe stellte Dodell den Verein, seine Entwicklung sowie dessen vielfältige Aufgaben vor und sprach auch über die geplante Erweiterung des stationären Hospizes in Polling als Zukunftsprojekt. „Jeder Cent tut uns gut und Sie können davon ausgehen, dass er auch an der richtigen Stelle ankommt“, so Dodell.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Auf eine halbe Stunde … live

… nennt sich das neue Live-Stream-Format der Vereins- und Ehrenamtsförderung der Stadt Penzberg. Eine halbe Stunde lang steht den Vereinen und Ehrenamtsgruppen dann die Bühne der Stadtbücherei zur Verfügung, um sich und ihre Anliegen über das Internet zu präsentieren.
Der Hospizverein im Pfaffenwinkel ist  m Mittwoch den 21.07. um 19.30 Uhr dran
 
Zuschauer müssen vor Sendestart lediglich auf die Startseite der Stadt Penzberg (www.penzberg.de) gehen, dort findet sich dann das Logo des Formats. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Fenster zum Live-Stream.
Live-Stream als Plattform für örtliche Vereine und Ehrenamtler