Pfarrer Robert Kröpfl wurde dieses Jahr 40 und verzichtet zu Gunsten des Hospizvereins

Geschenke wollte er keine, aber eine kleine Spende für den Hospizverein, darüber würde er sich sehr freuen. Und so kam im Rahmen seiner Geburtstagsfeier die stattliche Summe von 2477,30 Euro zusammen und Pfr. Kröpfl (Peiting/Hohenpeißenberg) legte aus eigener Tasche noch 550 Euro drauf, sodass dem Hospizverein eine Spende von 3002,30 Euro übergeben wurde. Wir ein herzliches vergelt´s Gott!

Begleitung in Corona-Zeiten

Eine gute Idee super umgesetzt! Trinkgeldspende vom Gasthaus Herzogin Anna

Florian und Izabella Spiegelberger – die neuen Wirte im Gasthaus Herzogin Anna in Schwaiganger hatten eine super Idee. Zwei Tage im Monat das Trinkgeld und Spenden für eine Institution zu sammeln. Gesagt – getan! Und so kam am 07. und 08. Juli 2020 unglaubliche 749 € für den Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V. ins Spendenglas, das Wirtsehepaar rundete grosszügig auf 800 € auf. Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell (Mitte) konnte nun das Geld in Empfang nehmen und sagte ein sehr herzliches Vergelt´s Gott für die Spende aus dieser tollen  Aktion, die durchaus nachahmenswert ist. Sie konnte das Ehepaar Spiegelberger und auch das Gasthaus gleich als neues Mitglied in den Verein aufnehmen. Auch dafür herzlichen Dank! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Hospizarbeit im Pfaffenwinkel und darüber hinaus in der Zukunft!

In Murnau besteht auch eine eigene Gruppe von Hospizbegleiter/innen, die kranke Menschen und ihre Angehörigen zu Hause, in Pflegeheimen und Krankenhäusern auf ihrem letzten Weg begleiten. Die Bürger können sich bei Bedarf jederzeit an den ambulanten Hospizdienst unter der Telefonnummer 0881-9258490 wenden.

Foto und Text: Renate Dodell

Hospizarbeit in Zeiten von Corona – Wir sind wieder für sie da.

Zu erleben, wie der eigene Vater, die eigene Mutter, der Partner, ein Freund oder das eigene Kind im Sterben liegt tut sehr weh, bringt Trauer und Schmerz. Ganz wichtig in dieser sehr belastenden Zeit ist es, den geliebten Menschen zu begleiten, Dinge, die noch im Raum stehen zu besprechen, da zu sein, nah zu sein, die Hand zu halten. Nicht dabei sein können, nicht den letzten Weg am Ende eines Lebens zu begleiten, nicht am Bett sitzen zu können, gemeinsam zu weinen und noch einmal zu lächeln, lässt einen inneren Schmerz entstehen, der sich fest in der Seele verankert. Was fehlt ist der Austausch in Worten, ein Händedruck, streicheln, die Nähe meines geliebten Gegenübers zu spüren. Es fehlt das Dasein. Der Sterbende stirbt einsam. Er tritt seinen letzten Weg alleine an.

Die Corona-Pandemie lässt keine Nähe zu, sie verordnet eine große Distanz zwischen einsam, allein Sterbenden und völlig Verzweifelten Angehörigen, denen ein Abschied nehmen nicht möglich ist. Eine Situation die selbst eine Beerdigung zu einer einsamen Feier werden lässt.

Auch Hospizbegleitern wurde die Begleitung von sterbenden Menschen, zur eigenen Sicherheit vollständig untersagt, denn auch sie gehören meistens der Risikogruppe an. Auch haben viele Familien Angst, dass bei Besuchen von außen, dass eigene Ansteckungsrisiko steigt. In diesen unsicheren Zeiten kann und konnte niemand eine verlässliche Aussage treffen um nicht die Menschen die wir begleiten und deren Angehörige zu gefährden und auch die Gesundheit unserer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter in Gefahr zu bringen. Für viele Mitarbeiter war das ganz schwer auszuhalten, gerade in solchen Situationen sind wir immer für die Menschen die unsere Hilfe gebraucht haben da gewesen. Corona macht alles anders – auch finanziell sehen wir schwierigere Zeiten auf uns zukommen. Da keine Begleitungen mehr möglich waren, fallen Spenden und Förderungen geringer aus.

Von behördlicher Seite war eine Sterbebegleitung zwar genehmigt, aber für die Altenheime und Krankenhäuser gab es ein Betretungsverbot, welches auch von uns eingehalten werden musste.

Wir sind froh, dass es gelungen ist die Situation so weit in den Griff zu bekommen, dass mit den Lockerungen auch wir wieder für die Menschen da sein können. Nähe ist gerade in der Begleitung von Menschen im Sterbeprozess durch nichts zu ersetzen. Handy, Tabletts, Laptops usw. sind besser als nichts aber können ein Gegenüber nicht ersetzten. Für Trauernde ist es von großer Wichtigkeit, Abschiedsrituale wie beten, singen und über das Leben des Verstorbenen bei einer Beerdigung reden zu können, endlich wieder gemeinsam begehen zu können. Durch die Corona-Pandemie und all ihren Einschränkungen in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden, wird der Hospizverein mit all seinen Mitarbeitern noch stärker angefragt und gefordert werden.

Wir sind wieder für sie da.

Steffen Röger, Diakon

Geschäftsführer Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V.

Frau Lenthe und „die Haarschneider“ unterstützen den Neubau

Aus der Zeitung hat Frau Lenthe vom geplanten Neubauprojekt Hospiz/Kinderhospiz in Polling gelesen. So nutzte sie den plötzlich großen Bedarf an Masken und nähte 70 davon. Die galt es an den „Mann, die Frau“ zu bringen. Ein Kooperationspartner fand Frau Lenthe im Friseursalon „die Haarschneider“, die ihr Geschäft in Seeshaupt betreiben. Frau Mell und ihr Team konnten so, Dank reger Nachfrage stolze 350 Euro für unser Projekt erzielen. Wir sagen ganz herzlich DANKE.

Firma aus dem Saarland unterstützt den Hospizverein

Die Philosophie der Firma proWIN Winter GmbH ist eng mit karitativen Einsatz verknüpft. Im Sinne des Unternehmensleitsatzes „Zuerst der Mensch“ leistet der Direktvertrieb des Unternehmens einen hohen gesellschaftlichen Einsatz.

Die jüngste Charity-Aktion des Unternehmens mit Sitz im Saarland erzielte eine Gesamtsumme von knapp einer Millionen Euro, die in diverse soziale Projekte verschiedenster Art fließen. Frau Sabine Weinmann aus Huglfing ist Vertriebspartnerin der Firma proWIN und hat sich den Hospizverein als Förderprojekt in Ihrer Region rausgesucht. So kommt der Verein in den Genuss einer Spende von 1000 Euro. Wir danke Frau Sabine Weinmann und der Firma proWIN, dass Sie sich für unsere für die von uns begleiteten Menschen einsetzten.

Der Hospizverein sagt herzlich „Danke schön“ für diese großzügige Spende.

Bildunterschrift:

Spendenübergabe mit Abstand: Sabine Weinmann, Steffen Röger,

Aquarienfreunde helfen dem Hospizverein

Gerade in Zeiten von Corona, wenn keine Benefizveranstaltungen möglich sind, ist der Hospizverein im Pfaffenwinkel mehr denn je auf Spenden angewiesen. Groß war deshalb die Freunde bei Vorsitzender Renate Dodell und Geschäftsführer Steffen Röger, als ihnen jetzt im Namen der „Aquarienfreunde Peißenberg und Umgebung“ deren ehemaliger Vorsitzender Norbert Reutter-Arnthoff und der ehemalige 2. Kassier Josef Bauer einen Spendenscheck über 1650 Euro überreichten. Das Geld stammt aus der Kasse der Aquarienfreunde, die ihren Verein nach 55 Jahren aufgelöst haben. Wie Reutter-Arnthoff bei der Übergabe im Hospiz in Polling erklärte, war in der Satzung festgelegt, dass übriges Vereinsvermögen bei Auflösung des Vereins an eine oder mehrere gemeinnützige Einrichtungen gespendet wird. Einstimmig haben die Aquarienfreunde beschlossen, das noch vorhandene Geld zu gleichen Teilen dem Hospizverein im Pfaffenwinkel und dem Peißenberger Gabentisch zu geben.

Die “Aquarienfreunde Peißenberg und Umgebung“ hätten zwar noch genügend Mitglieder gehabt, sagt Reutter-Arnthof, doch es habe sich niemand mehr vorstellen können, ein Amt in der Vorstandschaft zu übernehmen. So fand der Verein zum Beispiel keinen Kassier mehr, und auch freiwillige Helfer etwa für die Organisation von Festen und Veranstaltungen wurden immer weniger. „Wir hätten den Verein gerne weitergeführt, aber wenn wichtige Posten nicht mehr besetzt sind, geht das nicht.“

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel sagt ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die großzügige Spende.

Bildunterschrift:

Spendenübergabe mit Abstand: (v.li.) Renate Dodell, Steffen Röger, Josef Bauer und
Norbert Reutter-Arnthof.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Zwei unserer Hospizbegleiterinnen mit Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ausgezeichnet

Ingrid Arnthoff und Christa Maria Edtmaier haben das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für ihre lange Tätigkeit erhalten.

Wir gratulieren von Herzen und sind sehr stolz auf euch!

Bericht des Kreisboten

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für langjährige Hospizbegleiterinnen

Wir sagen ein herzliches Vergelt’s Gott!

v.li. Monika Schneider-Runge, Angela Zirngibl, Herr Röger (Geschäftsführer HV im Pfaffenwinkel), Roswitha Hauser (Präsidentin IWC), Katrin Fohlmeister-Zach, Dr. Wolfgang Kircher (Präsident RC WM) Brigitte Schießler, Elfriede Eberle

2 500 Euro für den Hospizverein im Pfaffenwinkel

Auch in diesem Jahr unterstützen die Damen des Inner Wheel Club Pfaffenwinkel (IWC) und der Rotary Club Weilheim unseren Hospizverein mit 2500 Euro. Dafür sind die Mitglieder der beiden gemeinnützigen Vereinigungen 2 Tage auf dem letztjährigen Weilheimer Weihnachtmarkte präsent gewesen und verkauften in einem der Verkaufsstände selbstgemachte Plätzchen, Marmelade, Eierlikör und 150 Gläser Suppenwürze. Speziell dafür wurden in Gemeinschaftsarbeit 120 Kilo Gemüse geschnipselt und verarbeitet.

Für so viel Einsatz bedankt sich der Hospizverein sehr herzlich!