Burschenverein spendet an Hospiz in Polling

Nicht nur das Feiern, sondern auch das Spenden gehört zu den Aktivitäten des Unterhausener Burschenvereines. Die friedlich-fröhliche „Woa-znparty“ im Stadl von Thomas und Christine Leutner (auf dem Bild von links) hatte am 24. August über 1000 Gäste angelockt. Da die Familie auf eine Miete verzichtete, entschlossen sich Vereinskassier Thomas Eisenschmid (rechts) und Vorsitzender Stefan Ücker (2.v.r.) einen größeren Betrag für einen guten Zweck zu spenden. Die Wahl fiel auf den Hospizverein im Pfaffenwinkel, der bei der Spendenübergabe durch Karlheinz Gaisbauer vertreten war. Am Maibaum in der Unterhausener Ortsmitte erhielt der Leiter des Hospizes in Polling eine Spende von 600 Euro.  gro

Weilheimer Tagblatt 05.12.2019

Bürgerstiftung Peiting unterstützt den Hospizverein

Von der Bürgerstiftung Peiting erhielt der Hospizverein 1.500 €. Dafür bedankt sich Vorsitzende Renate Dodell sehr herzlich bei Bürgermeister Michael Asam.
Foto: Peter Ostenrieder

Spende für die Stiftung Hospizverein im Pfaffenwinkel

Seit vielen Jahren veranstaltet die Familie Drexl in Raisting auf dem Gelände ihrer Gaststätte einen altbayerischen Christkindlmarkt. Dazu gehört auch immer ein Spendenstand in dem für soziale Projekte in der Region gesammelt wird. Dies ist nur möglich durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die diesen Stand betreiben, die Waren liebevoll einpacken und für den guten Zweck verkaufen.
Stiftungsratsvorsitzender Thomas Dorsch bedankte sich ganz herzlich für das tolle Engagement und durfte eine Spende in Höhe von 1.500,00 Euro entgegen nehmen.
Zur Spendendenübergabe auf dem Raistinger Christkindlmarkt trafen sich: Monika Dusch, Stefanie Keller, der hl. Nikolaus sowie Jutta Drexl und Thomas Dorsch (von links)

Tannen Geiß spendet erneut Christbaum für das Hospiz

Bereits zum 4. Mal spendet Tannen Geiß aus Peiting einen schönen Christbaum für unser Hospiz in Polling. Pflegedienstleiterin Barbara Rosengart bedankt sich herzlich dafür!

Herzlich willkommen beim „Tag der offenen Tür“

Besucher waren beim „Hospizverein im Pfaffenwinkel“ am ersten Adventssonntag herzlich willkommen. Und da nutzten viele die Gelegenheit, sich beim „Tag der offenen Tür“ im ersten Stock des Klosters umzuschauen und über die Arbeit des Vereins zu informieren. Dafür gab es nicht nur jede Menge Schautafeln und Broschüren, Vorstandsmitglieder und Koordinatorinnen standen zudem für persönliche Gespräche zur Verfügung. Was auch gerne angenommen wurde. Der eine oder andere hatte gezielte Fragen zur Aufnahme im stationären Hospiz oder zu den ambulanten Einsätzen oder interessierte sich für die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter und trug sich in einer dafür aufgelegten Liste ein. Ebenfalls mit von der Partie war Schauspieler Dieter Fischer, der sich als Schirmherr für den Hospizverein engagiert und der auch schon mal auf seine Rolle als „Kommissar Anton Stadler“ in den „Rosenheim-Cops“ angesprochen wurde.

Das Treppenhaus, die im breiten Gang aufgestellten Tische und der Refektoriumssaal waren weihnachtlich geschmückt. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Die meisten Gäste kamen am späten Vormittag nach der Sonntagsmesse in der Stiftskirche, verbanden den Besuch beim Hospizverein am Nachmittag mit dem Pollinger Adventsmarkt oder schauten gezielt zu den einzelnen Programmpunkten vorbei. Sehr gut besucht waren zum Beispiel der Vortrag von Koordinatorin Britta Patzke über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, nach dem auch Einzelgespräche möglich waren, oder die Märchenstunden mit Maria Schumacher, die Wintermärchen für Kinder und Erwachsene erzählte. Darüber hinaus wurde auch mehrmals der Hospizfilm „Solange du lebst…“ gezeigt.

Gesorgt war auch für Verpflegung: Es gab Gemüsesuppe mit oder ohne Würstl und zum Aufwärmen Orangen-Ingwer-Honigtee. Den musikalischen Part übernahmen Koordinatorin Gesa Mayer mit Sohn Wendelin, Bruder Fokko Folkerts und Alfred Lichtenwald mit Klarinetten, Akkordeon und Tuba, wobei sich dem Quartett einmal auch Schwester Gabriela anschloss, die dafür eigens die Flöte aus ihrem Zimmer im Kloster geholt hatte.

 

Text/Fotos: Monika Brandmaier

Mit Verzicht Gutes getan

Stephan Wurzinger aus Peißenberg (Bildmitte) gehört zu den treuesten Spendern beim „Hospizverein im Pfaffenwinkel“. Bereits seit einer Reihe von Jahren verzichtet der Geschäftsführer der Firma „TIS Wälzkörpertechnologie GmbH“ in Gauting auf Firmen-Weihnachtsgeschenke für seine Kunden und unterstützt stattdessen mit dem so gesparten Geld die Hospizarbeit. Beim „Tag der offenen Tür“ am 1. Adventssonntag hat er heuer erneut 3500 Euro übergeben – bereits zum 5. Mal in Serie. Stellvertretender Hospizvereinsvorsitzender Reinhold Socher (links im Bild) und Geschäftsführer Steffen Röger (rechts) nahmen die Spende vor dem prächtig geschmückten Christbaum im Refektoriumssaal in Empfang. Gemeinsam mit Hospizvereinsvorsitzender Renate Dodell bedankten sie sich herzlich für die erneute Unterstützung und informierten Stephan Wurzinger über die neuen Entwicklungen im Verein. Die reichen von mittlerweile knapp 180 ehrenamtlichen Hospizbegleitern bis hin zu den Plänen für das gemeinsame Projekt mit der „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München“, das sowohl die Erweiterung des bestehenden stationären Hospizes wie auch die Errichtung eines teilstationären Kinderhospizes vorsieht.

Text: Monika Brandmaier/Foto: Renate Dodell

Verdiente Ehrung für je rund 20 Jahre Hospizdienst in unserem Hospizverein

Es war schon eine besondere Einladung, die Monika Leckel, Anni Gierl und Hildegard Zilbauer die letzten Wochen in ihrer Post fanden. Kein geringerer als Ministerpräsident Markus Söder lud die drei Hospizbegleiterinnen zur „Aushändigung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männer“ nach München in die Allerheiligen Hofkirche der königlichen Residenz.  „Ohne sie wäre unser Land ärmer“ würdigte er den Einsatz eines jeden einzelnen der 90 anwesenden Ehrenamtlichen und überreichte eine Ehrennadel und eine Urkunde für deren vielfältiges Engagement für ein besseres Miteinander in unserer Gesellschaft. Ein anschließender Empfang rundete die würdige Feier ab.

(Foto Kh. Gaisbauer)  von links Monika Leckel, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Anni Gierl und Hildegard Zilbauer

Sockenspende für Hospizbegleiter

Wenn sie bei ihren Einsätzen stets warme Füße haben, verdanken die mittlerweile 178 ehrenamtlichen Hospizbegleiter des Hospizvereins im Pfaffenwinkel dies Maria Zauner aus Bad Heilbrunn. Sie hat heuer bereits das dritte Jahr in Folge bunte Socken für alle Hospizbegleiter gestrickt – als Dank und Anerkennung für deren wertvolle Arbeit. Übergeben wurde die Sockenspende beim monatlichen Gruppentreffen in Penzberg. Namens des Hospizvereins dankte Koordinatorin Ulrike Unsinn mit einem Blumenstrauß und wünschte Maria Zauner „von Herzen Glück und Gesundheit und noch viel Freude am Stricken“.    Foto und Text: Monika Brandmaier

Stellenanzeige für die Pflege

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V. betreibt im Kloster Polling ein stationäres Hospiz mit 10 Plätzen für schwerkranke und sterbende Menschen. Das Wirken unseres Vereins ist in der gesamten Region bekannt und anerkannt. Zur Verstärkung unseres Pflegeteams im Hospiz Polling suchen wir eine Gesundheits- und Krankenpflegekraft / Altenpflegekraft.

Für diese Aufgabe wünschen wir uns:

  • Berufserfahrung
  • positive Einstellung zur Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden Menschen
  • persönliche Einsatzbereitschaft
  • Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung
  • Teamfähigkeit
  • Bereitschaft zur Palliative-care Weiterbildung

Wir bieten Ihnen:

  • einen modernen und sicheren Arbeitsplatz
  • regelmäßige Fortbildungen
  • Supervision
  • Arbeiten mit einem engagierten und fachlich kompetenten Team in einem angenehmen Arbeitsklima

Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, bewerben Sie sich bitte schriftlich beim

Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V.

Frau Barbara Rosengart, PDL

Kirchplatz 3

82398 Polling

E-Mail: b.rosengart@hospizverein-pfaffenwinkel.de

23 neue Hospizbegleiter ausgesendet

Am Anfang stand das Lied „Miteinander gehn – zueinander stehn“, am Ende sangen alle gemeinsam „Gottes guter Segen sei mit euch“. Und diesen erteilte Diakon Steffen Röger, der Geschäftsführer des Hospizvereins im Pfaffenwinkel.  Feierlich war die Stimmung, als der Hospizverein im Tassilosaal des Pollinger Klosters 23 neue Hospizbegleiter in seinen Reihen willkommen hieß. 21 Frauen und zwei Männer aus dem gesamten, von Murnau bis Starnberg und Altenstadt bis Penzberg reichenden Einzugsgebiet des Vereins haben in den vergangenen Monaten eine Ausbildung von 100 Stunden Theorie und 40 Stunden Praxis absolviert und werden künftig ehrenamtlich den Verein bei seiner ambulanten Arbeit unterstützen. Begleiten werden sie schwerstkranke und sterbende Menschen sowohl in deren häuslichem Umfeld sowie auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Mit herzlichem Dank für das Engagement überreichte Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell den „Neuen“ ihre Urkunden, Steffen Röger verteilte Mappen mit Texten für die Arbeit. Zudem erhielten sie ihre Ausweise, Namensschilder und kleine Herzen. Eine Reihe der neuen Hospizbegleiter hat sich schon lange mit dem Thema „Hospizarbeit“ befasst, nun sahen sie den richtigen Zeitpunkt für aktive Mithilfe gekommen. Andere betonten, allein schon durch die Ausbildung auch für sich selbst profitiert zu haben. Allen wünschte Renate Dodell, dass sie durch ihre neue Tätigkeit auch Sinn für das eigene Leben finden mögen.

Bei seiner Arbeit kann sich der Hospizverein im Pfaffenwinkel mittlerweile auf mehr als 220 aktive Mitarbeiter verlassen, 178 von ihnen engagieren sich in zahlreichen Ortsgruppen als ehrenamtliche Hospizbegleiter.

Text: Monika Brandmaier