Auf eine halbe Stunde … live

… nennt sich das neue Live-Stream-Format der Vereins- und Ehrenamtsförderung der Stadt Penzberg. Eine halbe Stunde lang steht den Vereinen und Ehrenamtsgruppen dann die Bühne der Stadtbücherei zur Verfügung, um sich und ihre Anliegen über das Internet zu präsentieren.
Der Hospizverein im Pfaffenwinkel ist  m Mittwoch den 21.07. um 19.30 Uhr dran
 
Zuschauer müssen vor Sendestart lediglich auf die Startseite der Stadt Penzberg (www.penzberg.de) gehen, dort findet sich dann das Logo des Formats. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Fenster zum Live-Stream.
Live-Stream als Plattform für örtliche Vereine und Ehrenamtler

Herzlichen Glückwunsch an Dr. Anton Schuster zur heutigen Verleihung des päpstlichen Ehrenkreuzes

Wir sind sehr stolz und glücklich, dass der Vorstandsvorsitzende unserer Stiftung, Dr. Anton Schuster, heute vom Augsburger Bischof Bertram das päpstliche Ehrenkreuz „Pro Ecclesia et Pontifice“ für seine vielfältigen Verdienste erhalten hat!!

Herzlichen Glückwunsch, Gottes Segen und weiterhin alles Gute!!

Text: Renate Dodell

Fotos: Bistum Augsburg

Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag

Mit einem kleinen Geschenkkorb und einem Gedicht gratuliert der Vorstand des Hospizvereins GeschäftsführerSteffen Röger zum runden Geburtstag! Wir wünschen Gesundheit, Glück und Gottes Segen und weiter so eine exzellente Zusammenarbeit!
V.l. Anja Böhm, Steffen Röger Röger, Reinhold Socher und Renate Dodell

Murnau statt New York – Wie der Hospizverein und der Arbeiter-Samariter-Bund letzte Wünsche erfüllen

Einmal noch New York! Das wäre eigentlich sein größter Wunsch. Doch Stefan T. ist schwerst krank und weiß, dass eine Reise dorthin für ihn nie und nimmer möglich ist. Aber da wäre noch ein anderer Wunsch: Einmal noch mit seiner Frau Eis essen in der Murnauer Fußgängerzone. Da sind sie immer so gerne gesessen, damals, als es ihm noch gut ging. Dass er das noch einmal erleben konnte, hat er dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Hospizverein im Pfaffenwinkel zu verdanken, von dem der 62-Jährige seit einigen Monaten ambulant begleitet wird.

Koordinatorin Dagmar Hees vom Hospizverein hatte von T.‘s Wünschen erfahren und sie wusste, dass der Arbeiter-Samariter-Bund ausschließlich über Spenden finanzierte Wünschewagen betreibt, mit denen er schwerstkranken Menschen letzte Wünsche erfüllt. Der Hospizverein nahm Kontakt auf und der ASB ermöglichte dem Ehepaar T. jetzt bei herrlichem Sommerwetter den Wunsch-Ausflug nach Murnau.

„Der Wünschewagen. Letzte Wünsche wagen“ steht auf dem speziell ausgestatteten, weißen Krankentransportwagen mit den blauen und roten Streifen und dem ASB-Logo, der am Vormittag in der Zufahrt zum Haus der Familie T. parkt. Aus Kaufbeuren ist der Wünschewagen Allgäu/Schwaben diesmal in den Wohnort der T.‘s im Landkreis Weilheim-Schongau gekommen. Fahrer ist Edgar Schlichterle, begleitet wird er bei diesem Einsatz von Claudia Lerchenmüller und deren Tochter Claudia. „Wunscherfüller“ werden sie genannt, wie alle ihre Kollegen kommen sie aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich oder aus dem Rettungsdienst. Sie sind speziell geschult und fahren all ihre Einsätze ehrenamtlich.

Vorsichtig schiebt Schlichterle Stefan T. im Rollstuhl aus dem Haus, bettet ihn um, deckt ihn mit einer blauen Decke mit weißen Sternen zu und schiebt die Fahrtrage in den Wünschewagen. Die Ehefrau nimmt neben ihrem Mann Platz, hält seine Hand, und ab geht es nach Murnau, wo T. wieder umgebettet und mit dem Rollstuhl zur Eisdiele geschoben wird. Zusammen mit den drei Wunscherfüllern verbringt das Ehepaar in der Murnauer Fußgängerzone einige entspannte Stunden, von denen die Ehefrau auch tags darauf noch beeindruckt erzählt. Es wurde viel gelacht und geratscht, von früher und von Einsätzen erzählt. Und es wurde mit dem Handy fotografiert. „Es war einfach wunderbar, eine irre Sache“, berichtet sie begeistert. Das Team des ASB sei super, aufgeschlossen und so liebevoll gewesen, ihrem Mann habe der Ausflug so gut getan. Doch am frühen Nachmittag waren die Kräfte des Kranken erschöpft, er wollte wieder nach Hause. Dort wartete zum Abschluss aber noch eine Überraschung auf das Ehepaar: Frau T. bekam vom Team eine Rose überreicht, ihr Mann ein kleines Album mit Bildern des Tages. Zur umfangreichen Ausstattung des Wünschewagens gehört nämlich auch ein Drucker, mit dem die Handybilder gleich ausgedruckt und zu einer besonderen Erinnerung zusammengestellt werden.

Es war das erste Mal, dass der Hospizverein im Pfaffenwinkel mit dem ASB-Wünschewagen zusammenarbeitete. Dass alles so professionell und reibungslos lief, beeindruckte auch das Team der Koordinatoren.  Dagmar Hees hofft jetzt auf eine weitere Kooperation. „Es wäre schön, wenn wir auf diese Weise auch künftig den einen oder anderen letzten Wunsch erfüllen könnten.“

Bildtexte:
Foto Wünschewagen 1: Alles bereit zur Abfahrt
Foto Wünschewagen 2:  Wünschen dem Ehepaar T. einen schönen Tag: (v.li.) Edgar Schlichterle, Dagmar Hees sowie Mutter und Tochter Lerchenmüller.

Text/Fotos: Monika Brandmaier

Gedenkfeier für die Toten der Corona-Pandemie in Deutschland

Unserer Pressereferentin Monika Brandmaier zum 70. Geburtstag

Mit einem Gedicht und der selbstgebackenen Torte von Anja Böhm gratulieren wir unserer Pressefrau Monika Brandmaier sehr herzlich zum heutigen 70. Geburtstag!!!

„Unsere Glückwünsche haben einen besonderen Grund, denn heute machst Du die 70 rund.
Blumen und eine Geburtstagstorte dazu Glückwünsche und liebe Worte, zeigen Dir, liebes Geburtstagskind, wie begeistert wir von Dir sind.
Wir sagen Danke für Deine Unterstützung in Bild und Wort und hoffen, der Hospizverein hat Dich noch lange an Bord.
Wir wünschen viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit und dass Du bald wieder Reisen kannst bis in die Ewigkeit.
Alles Liebe!“

Text und Foto: Renate Dodell

Wenn ein Schirmherr Geburtstag hat

Was schenkt man einem Schirmherrn zum runden Geburtstag? Etwas Rundes bietet sich da auf jeden Fall an. Eine Torte vielleicht? Nein, kein Kuchen, es muss schon etwas Spezielles sein.

Ein solches Geschenk dachte sich die Vorstandschaft des Hospizvereins im Pfaffenwinkel für Schirmherr Dieter Fischer aus, der am 31. März seinen 50. Geburtstag feierte. Das Geschenk für ihn war rund, dunkelblau und mit weißer Aufschrift – ein besonderer Schirm halt für den Schirmherrn des Hospizvereins.

Gratulieren in Zeiten von Corona ist nicht einfach. Mit Masken und genügend Abstand statteten Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell, Geschäftsführer Steffen Röger, Vorstandsmitglied Anja Böhm und Schwester Angela Kirchensteiner Schauspieler Dieter Fischer vor dessen Haus einen kurzen Besuch ab. Sie gratulierten von Herzenzum 50., dankten für das große Engagement für den Hospizverein, wünschten Gesundheit, Glück und Gottes Segen und überreichten dem Schirmherrn seinen besonderen Schirmherrn-Schirm, garniert mit etwas Nervennahrung in Form von Schokolade.

Zwar verdeckte die Maske Fischers Gesicht, doch an den Lachfalten um die Augen war deutlich zu erkennen, wie sehr er sich über den Kurzbesuch und das Geschenk freute und auch über nachfolgendes Gedicht, das Anja Böhm eigens für seinen Geburtstag verfasst hatte und dann auch vortrug:

„Wie kann man kurz und bündig über Dieter Fischer berichten,
ohne auf Interessantes und Essentielles zu verzichten?

Als bayerischer Fernseh- und Theaterschauspieler mit viel Herzblut und Leidenschaft
hat er sich in vielen Jahren eine große Fangemeinde geschafft.
In den Rosenheim Cops spielet er den Grantler Kommissar Stadler,
im richtigen Leben ist er ein tiefgründiger Adler.

Der Natur ist er auch sehr verbunden,
arbeitet (wenn möglich) gerne als Gärtner oder Gemüsebauer Stunden.
Die nachhaltige Landschaft liegt ihm am Herzen,
das Wegwerfen von Lebensmitteln bereitet ihm Schmerzen.

Ein respektvoller Umgang mit Menschen und ein würdevolles Sterben ist ihm wichtig
und deshalb war die Mitgliedschaft im Hospizverein für ihn nur folgerichtig.
Seit 2018 ist er Schirmherr unseres Vereins
und natürlich Aushängeschild Nummer eins.

Er lässt uns nie im Regen stehen,
sammelt Mitgliedschaften und Spenden im großen Umfang wie wir sehen.
Seine Lesungen der Passion und Heilige Nacht sind legendär.
Doch dann kam Corona daher…

Wir sagen Danke für seine Leidenschaft
und für sein überzeugtes JA! zur Schirmherrschaft.

Zum runden Geburtstag wünschen wir alles Liebe und Gute,
Freude am Leben in jeder Minute,
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit
und dass dieser Schirm ist immer einsatzbereit!!“

Steffen Röger seit 2 Jahren Geschäftsführer

Seit genau 2 Jahren ist Steffen Röger unser Geschäftsführer. Er hat sich exzellent eingearbeitet, Vieles im Guten auf den Weg gebracht, ist absolut zuverlässig und kreativ, inzwischen ein echter „Hospizler und tut unserem Verein, den Mitarbeitern und allen einfach gut! Chapeau und herzlichen Dank!

Wir wünschen im weiterhin alles Gute und Zufriedenheit bei seinem Tun.

Text und Foto: Renate Dodell

Interview mit Schirmherr Dieter Fischer in der SZ

2021-02-04 SZ Dieter Fischer

10 jähriges Mitarbeiterjubiläum

10 Jahre sind eine lange Zeit. Umso mehr, wenn es um ein so einen außergewöhnlichen Arbeitsplatz wie in einem Hospiz geht.

Die 1. Vorstandsvorsitzende Renate Dodell h.l. im Bild, die stellv. Pflegedienstleitung Jana Kohlisch h.r im Bild und Geschäftsführer Steffen Röger bedanken sich ganz herzlich im Namen des Vorstandes und des gesamten Vereins bei unseren langjährigen Mitbeitern vorne v.l.n.r Corinna Munker, Brigitte Kratzer, Balu Knedlik und Martina Albrecht für ihren Einsatz für die Menschen, die sich uns anvertrauen. Ein solcher Einsatz für Menschen in der letzten Lebenszeit  und ihre Angehörigen ist nicht selbstverständlich. Das kostet viel Kraft, fachliche Professionalität und Liebe zu seinen Mitmenschen. Dafür sagen wir alle ganz herzlich Danke. Für die professionelle Arbeit, die gemeinsamen traurigen Momente, das gemeinsame Lächeln, den Blick nach Vorne, die Kraft, die Zuversicht und die Hoffnung. Es sind Mitarbeiter, es sind Menschen wie sie, die das möglich machen.

Ein herzliches Vergelt´s Gott