Neue Mitarbeiterin in der Verwaltung: Christina Strauch

Wir begrüssen sehr herzlich als neue Mitarbeiterin in der Verwaltung in Polling:

Frau Christina Strauch, 43 Jahre alt, aus Sindelsdorf. Sie ist verheiratet und hat 4 Kinder im Alter von 6, 8, 11 und 13 Jahren.

Sie ist Mitglied in unserem Verein und seit 2017  ehrenamtliche Hospizbegleiterin. Seit 2016 hat sie auch die Ausbildung zur Hospizbegleiterin  für Kinder.

Ihr Beruf ist Bürokauffrau. Sie hat von 1991 – 2017 in der Klinik in bad Heilbrunn gearbeitet, zuletzt als Leiterin der Aufnahme.

Zuletzt hat sie bei OPAL (SAPV) in bad Tölz eine Mutterschutzvertretung gemacht.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Strauch jetzt bei uns arbeitet.

 

Wir bedauern sehr, dass Frau Astrid Grotzke zum 31.12.2017 nach 17 Jahren bei uns aufgehört hat. Wir wünschen ihr alles Gute und werden von der Verabschiedung Anfang Februar berichten.

Weihnachtsfeier mal 2 – heiter-besinnlich und ein gutes Miteinander

Die Idee kam von unserem Schirmherrn, der Vorstand hat sie aufgegriffen und Vorstandsmitglied Anja Böhm hat sie mit unglaublichem Einsatz und Ideenreichtum mit vielen Helfern umgesetzt: Die erste gemeinsame Weihnachtsfeier von Hospizbegleitern, Mitarbeiter, Vorstand und auch einigen Gästen des Hospizes im neuen Refektoriumssaal. Und alle waren begeistert und dankbar für die schönen Stunden!

Aus räumlichen und dienstlichen Gründen, so Vorsitzende Renate Dodell, hatte man sich für eine Feier am Vormittag mit mehr als 80 Gästen und eine am Nachmittag mit mehr als 70 Gästen entschieden. Schirmherr Dieter Fischer las heitere, weihnachtliche Geschichten, Christine und Christian spielten Adventliches mit den Zithern auf und der Hospizchor unter der Leitung von Lissi Schmid lies schöne Lieder hören. Und dank der Spenden von Frau Weckerle, der Fa. Zwiener und der Sparkasse Oberland konnte jeder Besucher ein kleines Teepräsent mit nach Hause nehmen.

Frau Maria Zauner aus Bad Heilbrunn hatte schon zum zweiten Mal viele, viele Paar Socken gestrickt, so dass sich auch hier jeder Besucher eines aussuchen konnte. Herzlichen dank dafür!

Nach der adventlichen Stunde gab es Brot mit köstlichen Dips und eine gute Gemüsesuppe, die Sr. Raphaela und Frau Karg beigesteuert hatten. Am Nachmittag gab es köstliche Torten und Kuchen, die das Seniorenteam der Pfarrei Polling (Karin Habermann, Gitta Kraus, Gerda Wittmann, Marianne Grundner, Mathilde Jocher, Hermine Pröbstl und Christine Hartl)  gebacken und gestiftet haben.

Viele gute Gespräch und ein fröhliches Miteinander wurde im Tassilosaal beim essen und bei Kaffee und Kuchen gepflegt.

Vorsitzende Renate Dodell bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen der Weihnachtsfeiern beigetragen haben und bei allen Spendern. Sie wünschte jedem einzelnen und der ganzen Hospizgemeinschaft den Frieden der Weihnacht im Herzen, Zufriedenheit mit dem was ist oder kommt und ein allzeit gutes Miteinander.

Text und Fotos: Renate Dodell (bedauerlicherweise sind nicht alle Bilder ganz scharf)

 

Bericht über unseren Tag der offenen Tür im Weilheimer Tagblatt am 15.12.2018

Wir suchen eine Halbtags-Pflegekraft

Erfolgreicher Tag der offenen Tür

Ein anstrengender, aber sehr erfolgreicher Tag der offenen Tür liegt hinter uns. Ca. 300 Besucher kamen zu uns und interessierten sich für unsere Arbeit. Herzlichen Dank an alle, die geholfen und mitgewirkt haben!!

Text und Fotos: Renate Dodell

 

Herlinde Heger und Centa Jung erhalten das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

In einer kleinen, sehr persönlichen Feierstunde hat der Garmischer Landrat Anton Speer den beiden Hospizbegleitern aus der Murnauer Gruppe das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten überreicht. Herlinde Heger aus Murnau und Centa Jung aus Riegsee waren Hospizbegleiter der ersten Stunde 1992 beim ersten Kurs in Bernried. Seit dieser Zeit haben sie unzählig viele Menschen ambulant auf ihrem letzten Weg begleitet und auch viele Angehörige unterstützt. Auch in anderen Bereichen waren die beiden Damen sehr aktiv. So dankte ihnen Landrat Anton Speer, Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell und die Leiterin der Murnauer Hospizgruppe, Martina Marker für ihr unermüdliches Wirken am Nächsten. Auch die beiden Bürgermeister, Pfarrer und einige Anverwandte wohnten der Feierstunde bei.

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel ist sehr stolz auf Herlinde Hager und Centa Jung und sagt ein herzliches Vergelt´s Gott!!

Text und Bilder: Renate Dodell

Wir suchen eine Verwaltungskraft


 

Unser Schirmherr im Interview

Bericht im Ammersee Kurier vom 02.11.2018

Als pdf ASK-Leben bis zuletzt nachzulesen

Neue Nummern für ambulanten Dienst

Ökumenischer Segen für die neuen Räume

Wenn das für den Hospizverein im Pfaffenwinkel kein Grund zum Feiern ist: Der Umbau im ersten Stock des Pollinger Klosters ist – bis auf wenige Restarbeiten – abgeschlossen, der ambulante Dienst mit seinen sieben Mitarbeiterinnen hat nach dem Umzug von Bernried nach Polling dort seine Arbeit aufgenommen. Bei einer kleinen von Wendelin Mayer musikalisch gestalteten Feier haben der evangelische Dekan Axel Piper und Pollings Pfarrer Martin Weber nun die neuen Räume gesegnet. Für Piper war dies ein besonderer Akt: Er wird Regionalbischof in Augsburg, die Segnung war seine letzte Amtshandlung als Dekan von Weilheim. Piper, der dem Hospizverein seit Jahren eng verbunden ist, mahnte, ein Hospiz nicht als Trauerort zu sehen. Hier würden sterbende Menschen nicht in ein dunkles Loch fallen, sondern liebevoll betreut und begleitet bis an jenes Tor, hinter dem ein neues Leben beginnt. Nach der ökumenischen Segnung galt sein herzlicher Dank dem Vorstand und allen Mitarbeitern: „Gott segne Sie und Ihre Arbeit und alle Menschen, die mit dem Hospiz und der Hospizarbeit zu tun haben.“

Knapp ein Jahr hat der Umbau im ersten Stock des Klosters, bei dem auch dem Denkmalschutz und Vorschriften des Brandschutzes Rechnung getragen werden mussten, gedauert. Neue Büros wurden geschaffen, ein zweites Appartement für Angehörige von Hospizgästen, der Refektoriumssaal, der von 1892 bis 2009 Speisesaal des Konvents der Dominikanerinnen war und jetzt als Multifunktionsraum für Tagungen, Ausbildung oder Sitzungen dient, die historischen Parkettböden freigelegt, die Elektrik ertüchtigt, neue Sanitäranlagen eingebaut und vieles mehr. Laut Vorsitzender Renate Dodell investierte der Hospizverein in den Umbau, der auch noch die Renovierung des Stationszimmers und neue Anstriche in den Zimmern des staionären Hospizes im zweiten Stock umfasst, rund 475.000 Euro. Aus eigenen Mitteln wie Mitgliedsbeiträge, Spenden und eine Erbschaft, mit der Pachtrückzahlung der Gemeinde Bernried samt Zinsen für das auf noch Jahre angemietete, im Voraus bezahlte, aber jetzt nicht mehr benötigte alte Rathaus sowie mit einer Beteiligung des Klosters an den Umbauten in Höhe von 80.000 Euro „werden wir das schultern können“, so Renate Dodell.

Mit Unterstützung des Landkreises und der Gemeinden, verschiedener Stiftungen, der Diözese Augsburg und vielen anderen mehr hat der Hospizverein in den vergangenen fünf Jahren für 1,4 Millionen Euro Räume im Pollinger Kloster umgebaut und renoviert. Dodell bezeichnete diese Investitionen als „sinnvoll und notwendig, um die Bedingungen für unsere Gäste und ihre Angehörigen, aber auch für unsere Mitarbeiter zu verbessern“. Mit 41 Festangestellten zählt der Hospizverein im Pfaffenwinkel, der nun auch seinen Sitz von Bernried nach Polling verlegt hat, zu den größeren Betrieben in der Gemeinde. Bürgermeisterin Felicitas Betz freute sich in ihrem Grußwort, dass das Kloster jetzt noch mehr ein sozialer Ort und sein Erhalt damit langfristig gesichert sei.

Zu der kleinen Feier eingeladen hatte der Hospizverein auch die am Umbau beteiligten Firmen und Handwerker, denen – wie zuvor schon Dodell – auch Architekt Michael Vogel dankte. Er sprach davon, dass von den Räumen im Kloster ein besonderer Geist ausgehe und davon, dass ein Planer sich noch so viel ausdenken könne, dass ohne die Handwerker jedoch gar nichts laufe. Denen servierte der Verein im sonnendurchfluteten Refektoriumssaal dann Getränke sowie Schnitzel, Salate und Bayrisch Creme aus der Klosterküche. Und an Bauleiterin Kerstin Hesse überreichte Renate Dodell „dafür, dass sie immer verfügbar war“, zudem noch einen Blumenstrauß.

Die Öffentlichkeit kann die neuen Räume beim „Tag der offenen Tür“ am 1. Adventssonntag, 2. Dezember, von 10 bis 16 Uhr besichtigen.

Text und Bilder: Monika Brandmaier