Eine halbe Million Euro für das Hospiz

500.000 Euro hat die „Dr. Ruth Dausch Stiftung“ vergangene Woche an den Hospizverein Pfaffenwinkel überwiesen – und damit eine riesige Unterstützung für den Bau von Erwachsenen- und Kinderhospiz geleistet. Schon vor vier Jahren waren Vertreter von Verein und Stiftung beieinander gesessen. „Damals haben wir diese Summe zum ersten Mal in den Raum geworfen“, erinnerte sich Malzer. Sie ist zweite Vorsitzende der Münchner Stiftung, die sich der Unterstützung von Hopiz- und Palliativarbeit verschrieben hat.

„Für mich sind Dankbarkeit und Vertrauen wichtig“, sagt sie. Beides erlebe sie in der Zusammenarbeit mit dem Hospizverein.

Wir sagen DANKE, an die Dr. Ruth Dausch Stiftung für diese großartige Unterstützung!

 

Wir suchen Verstärkung in der Hauswirtschaft

Wenn Menschen ihre letzte Lebensphase im Hospiz verbringen, werden oft kleine Dinge besonders wichtig: der Duft eines vertrauten Gerichts, ein Lieblingsessen aus der Kindheit oder einfach die Möglichkeit, individuelle Wünsche zu äußern. Die Hauswirtschaft trägt entscheidend dazu bei, genau diese Momente möglich zu machen. Sie schafft nicht nur Struktur im Alltag, sondern auch Geborgenheit, Würde und Lebensqualität.

Für unser stationäres Hospiz im Kloster Polling suchen wir deshalb zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Hauswirtschafterin (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit.

Was diese Aufgabe besonders macht:

In der Hospizarbeit geht es nicht um Routineversorgung. Es geht darum, auf Menschen einzugehen – auch in der Küche und im Alltag:

  • individuelle Essenswünsche berücksichtigen
  • Lieblingsgerichte ermöglichen, die Erinnerungen wecken
  • flexibel reagieren, wenn sich Bedürfnisse verändern
  • eine Atmosphäre schaffen, in der sich Gäste und Angehörige willkommen fühlen

Hauswirtschaft bedeutet bei uns: aufmerksam sein, zuhören, mitdenken – und mit kleinen Gesten viel bewirken. Zu den Aufgaben zählen die Planung und Zubereitung von Speisen nach individuellen Wünschen, der Einkauf sowie die Unterstützung bei der Bewirtung. Hinzu kommen Reinigung, Wäscheversorgung und die Einhaltung von Hygienestandards, ebenso wie Teamarbeit, Dokumentation und die Mitgestaltung einer gastfreundlichen Atmosphäre.

Wen wir suchen

Wir wünschen uns eine erfahrene Person, die ihre Arbeit als wichtigen Beitrag zur Begleitung schwerkranker Menschen versteht und:

  • eine respektvolle und zugewandte Haltung mitbringt
  • selbstständig arbeitet
  • flexibel ist, auch an Wochenenden und Feiertagen

Was wir bieten

  • ein engagiertes, multiprofessionelles Team
  • einen sicheren und modernen Arbeitsplatz
  • eine attraktive Vergütung
  • eine Tätigkeit, die Sinn stiftet und unmittelbar spürbar ist

Wenn diese Aufgabe anspricht und die Arbeit im Hospiz als sinnstiftend erlebt wird, freut sich unsere Pflegedienstleitung Frau Barbara Rosengart (0881 / 92 772 – 42, b.rosengart@hospizverein-pfaffenwinkel.de) sehr über eine Bewerbung. Die Tätigkeit bietet die Möglichkeit, mit dem eigenen Tun unmittelbar zum Wohlbefinden von Menschen in einer besonderen Lebensphase beizutragen.

Oder kennen Sie vielleicht jemanden im eigenen Umfeld, der / die gut zu dieser Aufgabe passen würde? Dann darf dieser Beitrag gerne weitergeleitet werden.

Die aktuelle Ausschreibung der Hauswritschafts-Stelle sowie weitere Vakanzen finden Sie hier: www.hospiz-pfaffenwinkel.de/jobs

Sensationeller Spendenerfolg mit Glückswürmchen

Doris Bäumer aus Garmisch-Partenkirchen hat zusammen mit ihrer Familie eine Spendenaktion auf die Beine gestellt, die dem Kinderhospiz St. Martin in Polling die stolze Summe von 140.000 Euro einbringt. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel bedankte sich zum Abschluss der Aktion mit einer Essenseinladung.

Anfang 2024 setzte sich Doris Bäumer gemütlich aufs Sofa, nahm Häkelnadel und Wolle zur Hand und machte daraus ein buntes Würmchen. Das bekam noch ein freundlich lächelndes Holzköpfchen aufgesetzt und wurde damit zum Glücksbringer. Es sollte sich fröhlich vermehren und zugunsten des geplanten Kinderhospizes St. Martin in Polling verkauft werden. „Wenn ich das Jahr über fleißig häkeln würde und sich auch noch Käufer für die Glückswürmchen finden, könnte ich am Jahresende vielleicht 1.000 Euro Spenden zusammenbekommen“, war Doris Bäumers Idee. Zwei Jahre später waren es sage und schreibe 140.000 Euro, die nun in die Spendenkasse für den Neubau fließen.

Was war passiert? Die Aktion Glückswürmchen verselbständigte sich auf wundersame Weise. Frauen aus dem ganzen Oberland häkelten auf einmal mit. Es trafen aus vielen weiteren Regionen Lieferungen von Glückswürmchen ein, bis von der Ostsee und aus den Niederlanden wurden sie nach Garmisch-Partenkirchen geschickt. Und Doris Bäumer hatte plötzlich ein Problem: Wer soll das das bewältigen? Es mussten Verkaufsstellen gefunden werden, die Glückwürmchen mussten verpackt und verteilt werden, ein Logistikkonzept musste her. Schließlich war die ganze Familie Bäumer inklusive einer Freundin eingespannt. Doris Bäumers Vater kümmerte sich um den Nachschub an Holzköpfchen. Die Mutter wurde von der Häklerin zur Verpackerin befördert: „Ich habe insgesamt an die 30.000 Würmchen verpackt“, resümiert sie fröhlich. Der Ehemann organisierte die gesamte Logistik und verbrachte fast zweitausend Kilometer auf der Straße, um die Verkaufsstellen zu versorgen. Ihre Schwester hat nicht einmal im Urlaub Pause gemacht und in Griechenland 100 Würmchen in Blau und Weiß gehäkelt, als Sonderedition in den Farben des SC Riessersee und ganz nebenbei auch noch passend zum Gastland! Tochter Julia fädelte Perlen für die Glücksbringer auf, „weil Häkeln nicht mein Metier ist.“ Und eine Freundin schließlich war stets zur Stelle für alles, was an Arbeiten gerade anfiel.

Obwohl sie alle jede freie Minute für das Projekt einsetzten, ließ die gute Laune nicht nach. „Für mich waren auch viele schöne Erfahrungen dabei und ich freue mich sehr, dass wir das Kinderhospiz St. Martin damit gut unterstützen können“, sagt Doris Bäumer stellvertretend für die Familie. Dass man so eine unglaubliche Erfolgsgeschichte nicht einfach sang- und klanglos auslaufen lassen kann, war für Renate Dodell eine klare Sache. Sie war beim Start der Aktion noch Vorsitzende des Hospizvereins im Pfaffenwinkel und unterstützte tatkräftig, wo sie nur konnte. Im Namen des Hospizvereins organisierte sie nun ein gemeinsames Abschlussessen mit der Familie im Gasthof zur Post in Eberfing.

„Allein auf der Oberlandausstellung 2024 mussten wir mehrmals nachlegen, so schnell gingen die Glückswürmchen weg“, erinnert sich Renate Dodell. „Die ganze Aktion ist nicht nur eine großartige Leistung an sich, sondern war auch Inspiration für viele andere im Landkreis und darüber hinaus, sich ebenfalls Spendenaktionen zu überlegen, ob das Plätzchenbacken war oder Adventssingen und viele andere Ideen“, freut sie sich über die Welle an Hilfsbereitschaft, die damit einherging. Zusammen mit dem Eberfinger Bürgermeister Georg Leis, der dem Vorstand des Hospizvereins im Pfaffenwinkel e.V. angehört, nahm sie den symbolischen Spendenscheck über 140.000 Euro entgegen.

Noch eine Nachricht hat Renate Dodell dabei: „Das Glückwürmchen ist in diesen zwei Jahren eine Art Symbol für das Kinderhospiz St. Martin geworden. Deshalb wird eines davon zusammen mit anderen Zeitdokumenten mit in den Grundstein des Neubaus eingelassen.“

 

Foto: Doris Bäumer (hinten 2. von rechts) umringt von Familie und Freundin. Georg Leis (links) und Renate Dodell (3. von links) freuen sich über den unglaublichen Erfolg der Glückwürmchen zugunsten des Kinderhospizes St. Martin

© Hospizverein im Pfaffenwinkel

Information zur Verarbeitung von Spenderdaten

Der Förderverein Zwei Hospize in Polling – Kinder- und Erwachsenenhospiz e.V. unterstützt den Aufbau des Kinderhospizes St. Martin in Polling sowie die Erweiterung des Erwachsenenhospizes in enger Zusammenarbeit mit dem Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V. Um Verwaltungskosten gering zu halten und Spendenmittel möglichst effizient einzusetzen, werden Spenderdaten künftig in einer gemeinsamen Datenbank beider Vereine verwaltet. Die gemeinsame Verwaltung ist ab dem 01. April 2026 vorgesehen.

Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zur Spendenverwaltung, zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen sowie zur Information über Projekte der beiden Vereine. Die Datenverarbeitung erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), insbesondere auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer effizienten Spendenverwaltung).

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten künftig in dieser gemeinsamen Datenverwaltung geführt werden, können Sie bis zum 31. März 2026 widersprechen. Schreiben Sie dazu bitte an kontakt@zwei-hospize-polling.de.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Abschied und Inspiration

Das Ende einer Ära. So blickt der Hospizverein im Pfaffenwinkel auf das Wirken von Sr. Angela Kirchensteiner zurück. Mit großer Dankbarkeit wurde sie vom Vorstand in den mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bei der Gründung des Vereins im Jahr 1992 ahnte noch niemand, welche Erfolgsgeschichte Sr. Angela mitschreiben würde und auf welches Lebenswerk sie 34 Jahre später würde zurückblicken können. Zu den vielen Aufgaben und Stationen ihres Wirkens seien beispielhaft aufgezählt: 1993 das erste Ausbildungsseminar für Hospizhelfende in Tutzing und die Gründung der Hospizgruppen in Bernried und Weilheim; in den Folgejahren Gründung weiterer Hospizgruppen in den umliegenden Orten; 2002 die Gründung des stationären Hospizes in Polling und die kommissarische Leitung in den ersten beiden Jahren; die Gründung von Trauergruppen und rund drei Jahrzehnte lang die Leitung des Ambulanten Hospizdienstes und des Ausbildungsteams.

Doch bei all den organisatorischen Aufgaben stand für Sr. Angela immer im Vordergrund, den vielen Menschen, die sie in ihren letzten Tagen und Stunden begleitet hat, Hilfe, Trost und Frieden zu bringen.

Als „unverzichtbare Säule des Vereins“ würdigte sie der Vorstand des Hospizvereins in der Abschiedsfeier. Ein emotionaler Moment war das auch für Jakob Schaetz, den aktuellen Vereinsvorstand, denn Sr. Angela war zusammen mit seinem Vater Dr. Albrecht Schaetz maßgeblich daran beteiligt, dass im Pfaffenwinkel überhaupt ein Hospiz entstehen konnte.

Wie sehr das Engagement von Sr. Angela auf vielen Ebenen geschätzt wurde, bezeugen eine Reihe von Auszeichnungen und Ehrungen, ein Höhepunkt war dabei die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Nach der Einarbeitung zweier neuer Mitarbeitenden im Ambulanten Dienst beginnt für Sr. Angela nun ein neuer Lebensabschnitt. Der gesamte ehrenamtliche Vorstand und alle Kolleginnen und Kollegen bedankten sich bei Sr. Angela „für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein, für ihr unermessliches Wirken sowie für ihr Mitgefühl und ihr großes Herz für die Menschen, die sich uns anvertraut haben.“ Wer die Zuwendung von Sr. Angela in den letzten Stunden eines lieben Menschen erfahren hat, wird dem nur zustimmen können. Eine Ära geht zu Ende, aber bei der täglichen Arbeit im Hospiz wird ihr Wirken weiter Inspiration sein.

Foto: Sr. Angela (Mitte) mit Vorstandsmitgliedern des Hospizvereins im Pfaffenwinkel: (von links) Jakob Schaetz, Margit Krauß, Renate Dodell und Reinhold Socher

Foto/Text: Hospizverein

Meilenstein für die Hospizerweiterung in Polling

Die Entscheidung des Pollinger Gemeinderats Mitte Januar 2026 zur städtebaulichen Entwicklung des Ziegelbreite-Areals markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Zukunft der Hospizarbeit in Polling. Denn ohne diese Planung wäre die Erweiterung der Hospize am Kloster Polling in der vorgesehenen Form nicht möglich.

Mit dem nun gefassten Satzungsbeschluss schafft die Gemeinde die rechtliche Grundlage, um zusätzliche Bauflächen, Infrastruktur und Erschließung zu realisieren. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist die Finanzierung: Die Einnahmen aus der Vermarktung der Grundstücke in der Ziegelbreite sollen maßgeblich dazu beitragen, die Kosten der Hospizerweiterung zu tragen. Damit wird die bauliche Entwicklung direkt mit einem sozialen Zukunftsprojekt verbunden.

Die Erweiterung des stationären Erwachsenenhospizes sowie des Kinderhospizes am Kloster Polling ist dringend erforderlich, um dem wachsenden Bedarf an Hospizplätzen in der Region gerecht zu werden. Die Ziegelbreite ist somit weit mehr als ein Wohnbaugebiet – sie ist die Voraussetzung dafür, dass schwerstkranke Menschen und ihre Familien auch künftig in Polling einen Ort der würdevollen Begleitung finden können.

Die Diskussionen im Gemeinderat haben gezeigt, dass dieser Zusammenhang nicht selbstverständlich ist. Umso wichtiger ist die nun getroffene Entscheidung, die Verantwortung für soziale Infrastruktur und gemeindliche Entwicklung zusammenzudenken. Für den Den Hospizverein und den Förderverein Zwei Hospize Polling ist dies ein ermutigendes Signal: Die Hospizarbeit wird als fester Bestandteil der Zukunft Pollings verstanden.

Wir danken allen, die diesen Weg mit Sachlichkeit, Ausdauer und Engagement unterstützt haben – und werden den weiteren Prozess weiterhin aktiv begleiten.

Der Münchener Merkur berichtete dazu.

 

1. Jahresfortbildung für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen

Am Samstag, den 24.01.2026 haben die Koordinator*innen des Ambulanten Hospizdienstes zur ersten von vier Jahresfortbildungen für die ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen eingeladen. Über 90 Hospizbegleiter und -begleiterinnen sind dieser Einladung gefolgt und haben dem Referenten, Herrn Kugler aus Augsburg zum Thema „Umgang mit Todeswünschen und Wunsch nach Suizidassistenz“ ihre Aufmerksamkeit geschenkt. Die große Teilnehmerschar macht deutlich, wie sehr dieses Thema im Hospizbereich angesiedelt ist und wie notwendig es ist, darüber in den Austausch zu kommen.

Auch anhand eindrücklicher Beispiele aus der Berufspraxis des Referenten wurde deutlich, geäußerte Sterbewünsche sind meist kein Handlungsaufruf, sondern Ausdruck großer Not: „Entscheidend ist, diese nicht zu bewerten oder zu bagatellisieren – sondern die dahinterliegende Not wahrzunehmen, gemeinsam auszuhalten und nach wirksamen Hilfen zu suchen.“

Nach dem mehrstündigen Vortrag gab es wie immer ein gemütliches Beisammensein und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Die Hospizgruppen aus Seeshaupt und Penzberg sorgten für das leibliche Wohl. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!

Foto v. l. n. r.: Alexandra Meyer -Leitende Koordinatorin HV-, Norbert Kugler – Diakon

Foto/Text: HV

Wieder ein wichtiger Schritt hin zum Baubeginn von „Zwei Hospize in Polling – Erwachsenenhospiz und Kinderhospiz“

Noch vor Jahresende 2025 erhielt das Dominikanerinnenkloster die Baugenehmigung für den Neubau eines Kinder- und Erwachsenenhospizes in Polling. Nun wurde die letzte Verwaltungshürde genommen. Der Pollinger Gemeinderat beschloss am 16.01.2026 die Satzung für den Bebauungsplan Ziegelbreite, so dass die Dominikanerschwestern das Grundstück veräußern können. Damit ist der Grundstock für die Finanzierung der Hospizerweiterung, aber auch der Fortbestand des Pollinger Klosters gesichert. Der gesamte Erlös des Grundstückverkaufs wird in das Hospizprojekt, aber auch in dringende Renovierungsarbeiten im Kloster fließen.

Alle Beteiligten, das Dominikanerinnenkloster, der Hospizverein und das Kinderhospiz sind glücklich und dankbar, dass für das so wichtige Projekt „Zwei Hospiz in Polling“ nach sieben Jahren harter Arbeit wieder ein entscheidender und wichtiger Schritt getan ist.

Herzlichen Dank an die Schlosserei Stahlbau Schröfl GmbH

Der Hospizverein bedankt sich sehr herzlich bei der Schlosserei Stahlbau Schröfl GmbH für ihre großzügige Spende in Höhe von 1.000 Euro zugunsten des Kinderhospizes.

Anstelle von Weihnachtsgeschenken für ihre Kundinnen und Kunden hat sich das Unternehmen dazu entschieden, diesen Betrag für einen wohltätigen Zweck einzusetzen – eine Geste, die Mitgefühl, Verantwortung und gelebte Solidarität deutlich zum Ausdruck bringt.

Mit dieser Unterstützung trägt die Schlosserei Stahlbau Schröfl GmbH dazu bei, Kinder mit schweren Erkrankungen und ihren Familien in belastenden Zeiten liebevolle Begleitung, Entlastung und wertvolle Momente der Nähe zu ermöglichen.

Wir bedanken uns von Herzen für dieses vorbildliche Engagement und die Entscheidung, Freude zu Weihnachten auf so berührende Weise weiterzugeben.

Foto v.l.n.r.: Peter Schröfl sen. und Peter Schröfl jun.

Foto/Text: Schlosserei Stahlbau Schröfl GmbH/HV

Lesung der Heiligen Nacht mit Dieter Fischer und Ursula Maria Burkhart

Die wunderbare Wallfahrtskirche Mariae Himmelfahrt auf dem Hohen Peißenberg war zum wiederholten Male stimmungsvoller Ort für die Lesung der Heiligen Nacht von Dieter Fischer. Der beliebte Schauspieler engagiert sich seit vielen Jahren als Schirmherr für die Arbeit des Hospizvereins. Ein Beispiel für seine tatkräftige Unterstützung ist die alljährlich wiederkehrende Benefizveranstaltung im Advent, die immer in Windeseile ausverkauft ist. Deshalb gab es dieses Jahr sogar zwei Termine, an denen alle Beteiligten unentgeltlich auftraten. Die Geschichte der Herbergssuche, von Ludwig Thoma ins Bayerische umgesiedelt, ist eine berührende und an manchen Stellen auch zum Schmunzeln anregende Erinnerung daran, warum wir Weihnachten feiern – ganz besonders, wenn sie von dem beliebten Schauspieler auf so lebendige Art wie am vergangenen zweiten Adventssonntag vorgetragen wird. Aus dem Publikum kamen im Nachhinein auch viele begeisterte Kommentare zur erstmaligen Beteiligung von Dieter Fischers Schauspielkollegin Ursula Maria Burkhart, die mit ihrer warmen Stimme und mundartlichen Klangfärbung an mehreren Stellen besinnliche Texte passend zum Fortgang der Geschichte vortrug.

Der Oberstadtler Dreigesang bereicherte die Lesung mit weihnachtlichen Liedern, die Stoabach Saitnmusi mit instrumentalen Stücken alpenländischer Volksmusik. Anja Böhm die für den Hospizverein die Veranstaltungen organisierte, hörte manchen Kommentar aus dem Publikum, dass ihnen diese neue Gestaltung der Heiligen Nacht ganz besonders ans Herz gegangen sei. Bewegend war der Abschluss der zweiten Lesung, als der Andachtsjodler angestimmt wurde und alle Anwesenden in die zweite Strophe einstimmten – ein hoch emotionaler Moment, der in aufwühlenden Zeiten den Augenblick zum Strahlen brachte.

Foto/Text: Gabriele Zelisko