Wir danken den Bernrieder Landfrauen für Spenden in Serie sehr herzlich!

Weilheimer Tagblatt 09.01.2020

Zum dritten Mal spendet der Stammtisch „alte Herren“ der Turnabteilung des TSV

Jeden Freitag treffen sich die „alten Herren“ der Turnabteilung im TSV Weilheim zu einem gemütlichen Stammtisch. Immer mit dabei ist ein Sparschwein, das dann auch gefüttert werden will. Ein Obulus von einem Euro ist für jeden Anwesenden Pflicht, wer will, kann aber jederzeit mehr geben. Im Dezember wird das Schweindl dann „geschlachtet“, und jedes Jahr kommt dabei ein ansehnlicher Betrag zum Vorschein. Von dem Geld wird ein Weihnachtsessen finanziert, der Rest wird gespendet. 300 Euro waren es 2019, die der AH-Stammtisch jetzt der Hospizvereinsstiftung zukommen ließ. Wie Josef Mini bei der Spendenübergabe im Hospiz in Polling erklärt, seien sich die Mitglieder über den Verwendungszweck sofort einig gewesen. Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell dankte herzlich für die Zuwendung, denn „uns tut jeder Euro gut“. Der Turner-Stammtisch hat damit bereits zum dritten Mal für den Hospizverein im Pfaffenwinkel gespendet.

Gruppenbild mit Dame: (v.li.) Die AH-Turner Karl Klingner, Heinrich Klassen und Josef Mini, Geschäftsführer Steffen Röger (rechts) mit Hospizvereinsvorsitzender Renate Dodell bei der Spendenübergabe.

 

Zirka 18 Kilo Kupfergeld

Über ein Jahr lang sortierte Frau Claudia Erhardt 1, 2 und 5 Cent-Stücke aus ihrem Geldbeutel aus, mit dem Gedanken, den Erlös für einen guten Zweck zu spenden. So nach und nach haben sich noch einige Freunde der Aktion angeschlossen und so konnte Frau Erhardt dem Hospizverein kurz vor Weihnachten zirka 18 Kilo Kupfergeld übergeben. Bei der Zählung waren es dann insgesammt 200,69 Euro für die sich der Hospizverein herzlich bedankt.

Belegschaft sammelt auf Weihnachtsfeier

Herr Bosch, Betriebsratvorsitzender der Firma „bechtold GmbH“ aus Weilheim hat eine Spende von 400 Euro für den Neubau Kinderhospiz persönlich vorbei gebracht. Die Mitarbeiter haben auf der Weihnachtsfeier gesammelt und möchten zur Realisierung beitragen. Wir bedanken und ganz herzlich und wünschen alles Gute für das kommende Jahr 2020

Chefs und Mitarbeiter spenden

An die 70 Mitarbeiter hat die Firma „Holzner Druckbehälter GmbH“, die seit 1996 in Peißenberg angesiedelt ist und sich auf Medizinmechanik, Anlagenbau und innovative Schweißtechnik spezialisiert hat. Bei ihrer Weihnachtsfeier hat die Belegschaft heuer 670 Euro für den Hospizverein im Pfaffenwinkel gesammelt. Die Geschäftsführung setzte noch eins drauf: Im zweiten Jahr in Folge verzichtete sie auf Weihnachtsgeschenke für Kunden und spendete stattdessen 3000 Euro für den gleichen Zweck. Übergeben wurde die Spende namens der Belegschaft von Roswitha Lang und Manuela Furfaro sowie von den beiden Geschäftsführern Hubert Kohler und Bernhard Bromberger bei einem Besuch im Hospiz in Polling, wobei Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell und Geschäftsführer Steffen Röger herzlich „Vergelt’s Gott“ sagten.

Text / Foto: Monika Brandmaier

Stille Stunde der Pfarrgemeinde Birkland

Spendenübergabe durch Peggy Völk, stellvertretend für die Pfarrgemeinde Birkland.

Der Betrag von 450€ ist der Erlös einer stillen Stunde im Advent 2019 in der Pfarrkirche. Diese Stunde wurde durch örtliche Musikgruppen und vom Pfarrgemeinderat gelesenen Texten gestaltet.

Wir danken herzlich für die großzügige Spende!

Engagement wertschätzen – Frauenbund und Mechtildisverein spenden für Pollinger Hospiz

Dießen.- Gemeinsam das Jahr weihnachtlich ausklingen lassen, diese Tradition zelebrieren der Kath. Frauenbund und der Mechtildisverein in Diessen schon seit einigen Jahren. Im weihnachtlich dekorierten Traidtcasten fanden sich vergangenen Samstag gut 120 Damen beider Vereine und ein paar männliche Gäste ein, um in feierlicher Stimmung Weihnachten zu feiern. Traditionell spendeten die anwesenden Besucher wieder für einen wohltätigen Zweck. 1500 Euro kamen in diesem Jahr für die Erweiterung des Hospizes und das  geplante Kinderhospiz in Polling zusammen, die direkt vor Ort an die Vorsitzende des Hospizvereins Pfaffenwinkel in Polling, die ehemalige Landtagsabgeordnete Renate Dodell, überreicht werden konnten.

Vorstandssprecherin Sandra Perzul freute sich bei ihrer Begrüßung über den voll besetzten Saal im Traidtcasten, in dem sich Mitgliedsfrauen vom Frauenbund- und Mechtildisverein, Pfarrer Josef Kirchenstensteiner und Pfarrer Hans Schneider, Bürgermeister Herbert Kirsch und einige Gäste zum Abschluss des Jahres noch einmal zur Unterhaltung, zum Austausch und zu weihnachtlicher Freude eingefunden hatten. Die Tische waren liebevoll weihnachtlich dekoriert, Teller mit Stollen, Lebkuchen und selbstgebackenen Plätzchen warteten auf die Besucher.

Die musikalische Umrahmung des Nachmittags übernahm der Frauenchor, der seit über zehn Jahren die beiden Vereine bei festlichen Anlässen begleitet und musikalisch vertritt. Mit weihnachtlichen Liedern sorgten die Sängerinnen und ihr Musiker Werner Forstner an der Zither für adventliche Stimmung bei den Gästen.

Pfarrer Josef Kirchensteiner betonte, wie wichtig in der heutigen Zeit der Glaube an Gott sei. Gerade in dunklen und tristen Stunden, wenn man sich allein fühle, sei der Glaube ein wichtiger Halt. Bürgermeister Herbert Kirsch, der in diesem Jahr zum letzten Mal als Bürgermeister das weihnachtliche Grußwort sprach, dankte den beiden Vereinen für ihr ehrenamtliches Engagement im Ort und wünschte allen Anwesenden, wie auch Pfarrer  Kirchensteiner zuvor schon, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Er berichtete aus seinem kürzlich stattgefundenen Urlaub, bei dem er in verschiedenen Regionen Indiens, wie beispielsweise Kalkutta, auch Menschen getroffen habe, die unter deutlich schlechteren Bedingungen leben. „Wir müssen dankbar sein, dass es uns hier so gut geht, dass wir gesund sind und in Frieden leben können“, fügte der Bürgermeister hinzu. Auch der heilige Nikolaus hatte es sich in diesem Jahr wieder nicht nehmen lassen und die Mitglieder zusammen mit zwei Engelchen besucht. Er freute sich, wie engagiert die beiden Vereine in der Gemeinde sind und lieferte einen kurzen Überblick über die Aktivitäten in den vergangenen Monaten. „Frauen können viel bewegen, vielleicht auch bei der anstehenden Bürgermeisterwahl im März“, fügte der Nikolaus lächelnd hinzu.

An andere denken, denen es nicht so gut gehe wie einem selbst, das sei dem Frauenbund und dem Mechtildisverein in Dießen immer ein großes Anliegen, betonte Sandra Perzul. Daher haben sich die beiden Vereine in diesem Jahr für eine Spende an den Hospizverein Pfaffenwinkel e.V. in Polling entschieden. Seit 1992 macht es sich dieser Verein in der Region zur Aufgabe, Menschen bis zu ihrem letzten Augenblick unter Wahrung der Menschenwürde, mit größtmöglicher Selbstbestimmung, Lebensqualität und Linderung von Krankheitssymptomen zu begleiten. Mittlerweile agieren dort gut 1.100 Mitglieder, davon rund 180 ehrenamtliche, aktive Hospizbegleiter und mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter. Die haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer betreuen und begleiten sowohl ambulant zu Hause, in Altenheimen, Krankenhäusern als auch stationär im Hospiz Pfaffenwinkel im Kloster Polling schwer kranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen.

Seit vielen Jahren engagiert sich hier die ehemalige Abgeordnete des Bayerischen Landtags Renate Dodell als Vorsitzende. Gemeinsam mit ihrem Schatzmeister Wolfgang Kastl und dessen Frau war Dodell auch am Samstag bei der Weihnachtsfeier zu Gast. Sie berichtete über die aktuellen Planungen des Vereins, an das Kloster anzubauen und dort die künftig 14 Betten des Hospizes und ein teilstationäres Kinderhospiz mit 8 Betten unterzubringen In den vergangenen Jahren seien die Anfragen nach Betten im Hospiz aus dem Zuständigkeitsbereich – den Landkreisen Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen sowie den südlichen Teilen der Landkreise Starnberg und Landsberg – ständig angestiegen. Die  „Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München“ soll später das teilstationäre Kinderhospiz betreiben.

In diesem Kinderhospiz geht es vor allem um die Alltagsentlastung für Familien mit schwerkranken Kindern. Die Kinder können z.B. 1-2 Tage in der Woche oder ein Wochenende im Monat nach Polling kommen, damit die Eltern einmal durchschnaufen oder auch durchschlafen können. Dort werden sie gut betreut und erhalten auch die notwendigen Therapien. Die notwendigen Planungen und Gespräche mit Krankenkassen, Architekt, Landedenkmalamt usw. finden laut Dodell derzeit statt. Dass die Mitglieder des Frauenbundes und des Mechtildisvereins ein großes Herz haben und das ganze Jahr über an soziale und karitative Einrichtungen spenden, ist bekannt. Auch am vergangenen Samstag zeigten die Besucher große Anteilnahme und so konnte am Ende des Nachmittags die stolze Summe von 1500 Euro an die Vertreter des Hospizvereins Pfaffenwinkel überreicht werden.

Mit weihnachtlichen Liedern und einer humorvollen Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Diana Linke, klang der Nachmittag stimmungsvoll aus.

Text: Sandra Perzul

Fotos: Renate Dodell

Drei Schecks an Hellmeiers Geburtstag

Das Vermächtnis des Malers und Künstlers Otto Hellmeier über seine noch zu Lebzeiten ins Leben gerufene Stiftung, die medizinische Krebs- und Diabetesforschung zu unterstützen, wurde heuer erneut lebendig. An dem Tag, an dem Otto Hellmeier 111 Jahre alt geworden wäre – hatten die zwei Vorsitzenden der „Otto Hellmeier-Stiftung“, Urban Schaidhauf und Max Wagner, einen Termin für Spendenvergaben im Rahmen eines Festaktes anberaumt.

Neben den Spendenempfängern und Vertretern des Stiftungvorstandes waren Vertreter der örtlichen Vereine, Bürgermeister Martin Höck mit Gattin und Pfarrer Martin Bestele im Hellmeier-Haus erschienen. Eingebettet waren die Übergaben von drei symbolischen Spendenschecks in einer Gesamthöhe von genau 14 926,97 Euro in musikalische Darbietungen des in Starnberg geborenen Pianisten Gabriel Miltschitzky, der Werke von Bach, Beethoven, Haydn und Liszt überzeugend interpretierte. Den mit 7000 Euro höchsten Betrag konnte der Chefarzt des „Benedictus-Krankenhauses Tutzing“, Daniel Mündel, entgegennehmen. Mit dem Geld soll dort ein schärfer auflösender Monitor für das endoskopische Operieren finanziert werden.

Über 4926,97 Euro freuten sich Anja Böhm und Steffen Röger vom „Hospizverein Pfaffenwinkel“, die damit einen Patientenlift, einen Hebegurt, einen Sauerstoffkonzentrator und einen Pflegerollstuhl anschaffen wollen. Die Abteilung für „Onkologie und Hämatologie“ an der Haunerschen Kinderklinik in München schließlich wird heuer mit 3000 Euro unterstützt. Der Leiter der Kinderklinik, Professor Tobias Feuchtinger, plant die Anschaffung einer Kühlvorrichtung, um Serum- und DNA-Proben von Blut- und Knochenmarkspenden krebskranker Kinder für neue Therapieformen sammeln und einfrieren zu können.

Im Bild oben von links.: Albertine Kapfer (Stiftungsrätin), Altbürgermeister Max Wagner (zweiter Vorsitzender der Stiftung), die Spendenempfänger Steffen Röger, Anja Böhm, Prof. Tobias Feuchtinger und Dr. Daniel Mündel sowie Irmingard Fißl (Stiftungsrätin), Helmuth Hager (Stiftungsrat) und der Vorsitzende der Stiftung, Urban Schaidhauf.  gro

Quellenangabe: Weilheimer Tagblatt vom 20.12.2019

Foto: Gronau

Ein dreifaches Dankeschön

Die Häsin – eine wunderbare Geschichte vom Kümmern und den stillen Helfer*innen ist aus der Hospizarbeit kaum wegzudenken. Sie macht so einfühlsam deutlich, auf was es wirklich ankommt. Gunter Neumann hat mit seiner kreativen Feder anrührende und treffende Bilder zu dieser Geschichte gezeichnet. Und seine Tochter Peggy Völk, die schon lange als Hospizbegleiterin bei uns tätig ist, hat diese Bilder mit viel Mühe und Tatkraft als kleines Geschenkbüchlein herausgegeben.  Ihnen beiden gilt unser herzlicher Dank!

Großzügige Spenden der Firmen Kosmetik Zwiener und Cosart GmbH haben den Druck finanziell unterstützt, auch Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Und so können wir mit diesem kleinen Geschenk auch „Danke“ sagen. All jenen, die – wie in dieser wunderbaren Geschichte – im Stillen wirken und ohne große Worte ihren Dienst tun – unseren ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiterinnen und Vorständen und den engagierten hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die feinfühlig das tun, was gebraucht wird.

A. Meyer, Koordinatorin

Hospizverein „eine ganz tolle Sache“

 

Die Idee, auf Weihnachtsgeschenke für Kunden zu verzichten und stattdessen Geld für einen wohltätigen Zweck zu spenden, gab es laut Ralf Surhove schon länger. Heuer nun haben die Inhaber des gleichnamigen Bauunternehmens aus Murnau/Großweil sie in die Tat umgesetzt. Zusammen mit Ehefrau Irene und Sohn Daniel überreichte Ralf Surhove bei einem Besuch im Hospiz in Polling an Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell und Geschäftsführer Steffen Röger 3500 Euro in Form eines großen symbolischen Schecks. Sie wollten eine Einrichtung in der Region unterstützen, die sinnvolle Arbeit leistet, betonte der Firmenchef, für den der Hospizverein „eine ganz tolle Sache“ist. Von ihm erfahren hatten sie nach dem Tod einer Nachbarin, die bis zuletzt von ehrenamtlichen Hospizhelfern begleitet worden war.
Das 1946 in Dortmund gegründete und auf An- und Umbau sowie auf Sanierungen spezialisierte Bauunternehmen „Surhove & Co“ ist ein Familienunternehmen in der 4. Generation und seit 1988 mit einem zweiten Standbein auch in Murnau/Großweil ansässig.

Der Hospizverein sagt den Surhoves ein herzliches „Vergelt’sGott!“ für diese großzügige Spende.

Bild/Text: Monika Brandmaier