Abschied und Inspiration

Das Ende einer Ära. So blickt der Hospizverein im Pfaffenwinkel auf das Wirken von Sr. Angela Kirchensteiner zurück. Mit großer Dankbarkeit wurde sie vom Vorstand in den mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bei der Gründung des Vereins im Jahr 1992 ahnte noch niemand, welche Erfolgsgeschichte Sr. Angela mitschreiben würde und auf welches Lebenswerk sie 34 Jahre später würde zurückblicken können. Zu den vielen Aufgaben und Stationen ihres Wirkens seien beispielhaft aufgezählt: 1993 das erste Ausbildungsseminar für Hospizhelfende in Tutzing und die Gründung der Hospizgruppen in Bernried und Weilheim; in den Folgejahren Gründung weiterer Hospizgruppen in den umliegenden Orten; 2002 die Gründung des stationären Hospizes in Polling und die kommissarische Leitung in den ersten beiden Jahren; die Gründung von Trauergruppen und rund drei Jahrzehnte lang die Leitung des Ambulanten Hospizdienstes und des Ausbildungsteams.

Doch bei all den organisatorischen Aufgaben stand für Sr. Angela immer im Vordergrund, den vielen Menschen, die sie in ihren letzten Tagen und Stunden begleitet hat, Hilfe, Trost und Frieden zu bringen.

Als „unverzichtbare Säule des Vereins“ würdigte sie der Vorstand des Hospizvereins in der Abschiedsfeier. Ein emotionaler Moment war das auch für Jakob Schaetz, den aktuellen Vereinsvorstand, denn Sr. Angela war zusammen mit seinem Vater Dr. Albrecht Schaetz maßgeblich daran beteiligt, dass im Pfaffenwinkel überhaupt ein Hospiz entstehen konnte.

Wie sehr das Engagement von Sr. Angela auf vielen Ebenen geschätzt wurde, bezeugen eine Reihe von Auszeichnungen und Ehrungen, ein Höhepunkt war dabei die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

Nach der Einarbeitung zweier neuer Mitarbeitenden im Ambulanten Dienst beginnt für Sr. Angela nun ein neuer Lebensabschnitt. Der gesamte ehrenamtliche Vorstand und alle Kolleginnen und Kollegen bedankten sich bei Sr. Angela „für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein, für ihr unermessliches Wirken sowie für ihr Mitgefühl und ihr großes Herz für die Menschen, die sich uns anvertraut haben.“ Wer die Zuwendung von Sr. Angela in den letzten Stunden eines lieben Menschen erfahren hat, wird dem nur zustimmen können. Eine Ära geht zu Ende, aber bei der täglichen Arbeit im Hospiz wird ihr Wirken weiter Inspiration sein.

Foto: Sr. Angela (Mitte) mit Vorstandsmitgliedern des Hospizvereins im Pfaffenwinkel: (von links) Jakob Schaetz, Margit Krauß, Renate Dodell und Reinhold Socher

Foto/Text: Hospizverein

Habacher Vereine übergeben 5.000 Euro aus dem Erlös des Christkindlmarkts

Am letzten Adventswochenende, dem 20. und 21. Dezember 2025, fand in Habach der stimmungsvolle Christkindlmarkt statt. Ausrichter war die Freiwillige Feuerwehr Habach gemeinsam mit den sechs ortsansässigen Vereinen sowie 15 gewerblichen Ausstellern.

Die Vereine kümmerten sich dabei um die Verköstigung der zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen – ihr Engagement machte den Markt zu einem besonderen Erlebnis in der Adventszeit.

Dank des großen Zuspruchs aus der Bevölkerung konnte ein Großteil des Erlöses für wohltätige Zwecke gespendet werden. So durfte sich auch unser Hospizverein über eine beeindruckende Spende in Höhe von 5.000 Euro freuen. Die Spenden kommen dem Hospiz Polling zugute, damit die Mittel gezielt in der Region eingesetzt werden können.

Ein besonderer Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern, die in so großer Zahl nach Habach gekommen sind und diese wertvolle Unterstützung erst möglich gemacht haben.

Der nächste Christkindlmarkt der Habacher Vereine ist bereits geplant und findet im Dezember 2027 statt.

Dass aus einem stimmungsvollen Adventswochenende eine so wertvolle Unterstützung für die Hospizarbeit entstehen konnte, ist dem großen Engagement vieler Menschen zu verdanken. Allen Beteiligten sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern gilt dafür unser herzlicher Dank.

Foto v. l. n. r.: Herr Neuner Stefan -Freiwillige Feuerwehr Habach-, Herr Herrmann Christoph -Freiwillige Feuerwehr Habach-, Herr Rötzer Hans-Peter -Schützenverein-, Herr Schulz Holger -Obst- und Gartenbauverein-, Herr Kraft Michael -Burschenverein-, Herr Schlammerl Manuel -Musikkapelle Habach-, Herr Josef Steigenberger -Hospizverein- keine Vertretung vom ASV Habach

Foto/Text: Hospizverein

Spende von Sebastian Singer „Da Hoizknecht“ Baumpflege – Gartenbau spendet 400 Euro

Der Hospizverein durfte sich über eine Spende in Höhe von 400 Euro von Sebastian Singer „Da Hoizknecht“ Baumpflege – Gartenbau aus Andechs/ Frieding freuen.

Sebastian Singer unterstützt unsere Arbeit, weil ihm bewusst ist, wie wichtig Begleitung am Lebensende für Betroffene und ihre Angehörigen ist. Niemand ist davor gefeit, einmal auf solche Hilfe angewiesen zu sein – umso wertvoller ist es, wenn Menschen unsere Arbeit unterstützen.

Besonders wichtig ist ihm dabei eine Botschaft: Jeder kann helfen. Es müssen nicht immer große Beträge sein – jeder Euro trägt dazu bei die Hospizarbeit zu ermöglichen.

Wir bedanken uns herzlich für diese Unterstützung und die Wertschätzung unserer Arbeit.

Foto v. l. n. r.: Sebastian Singer „Da Hoizknecht“ Baumpflege – Gartenbau aus Andechs/ Frieding, Rebekka Rieß -Hospizverein-

Foto/Text: Hospizverein

3.000 Euro für das Kinderhospiz Polling

Ein starkes Zeichen der Solidarität setzten die Wasserwacht Kochel und der Förderverein / Elternbeirat der Franz-Marc-Grundschule: Mit zwei Eisdiscos erwirtschafteten sie gemeinsam einen Gewinn von 3.000 Euro, der nun vollständig an das im Aufbau befindliche Kinderhospiz Polling gespendet wurde.
Ein besonderer Moment war die Spendenübergabe, die von den Kindern der Franz-Marc-Grundschule selbst übernommen wurde. Sie überreichten den symbolischen Scheck an Frau Bettina Krausert, die Pflegedienstleitung des künftigen Hospizes. Frau Krausert nahm sich viel Zeit für die jungen und erwachsenen Zuhörer und gab einen eindrucksvollen Einblick in ihre Arbeit und die Planungen des Hauses.
Das Kinderhospiz Polling soll künftig acht Gästezimmer für schwerstkranke Kinder sowie zusätzliche Apartments für deren Eltern bieten. „Gerade für die Eltern sei es oft eine enorme Entlastung, einmal eine Nacht durchschlafen zu können, während ihre Kinder fachmännisch und liebevoll betreut werden“, erklärte Bettina Krausert.
Darüber hinaus sind verschiedene Therapieräume geplant – unter anderem für Ergo- und Logopädie, Kunsttherapie sowie Räume zum freien Gestalten und Basteln. Ein besonderes Highlight wird der sogenannte „Snoezelen-Raum“ sein, der mit Licht, Musik und taktilen Reizen gezielt der Sinneswahrnehmung und der Entspannung dient.
Auch im Außenbereich wird viel Wert auf Lebensqualität gelegt: Ein großzügig angelegter Garten mit vielfältigen Spielgeräten soll entstehen, darunter sogar ein Trampolin, das auch mit einem Rollstuhl genutzt werden kann.
Das Gesamtprojekt des Kinderhospizes beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro. Für Bettina Krausert liegt ein besonderer Reiz darin, nicht nur pflegerisch, sondern auch in die architektonische Planung und Umsetzung des Projekts eingebunden zu sein. Durch ihre langjährige Erfahrung kennt sie die Bedürfnisse der jungen Patienten und ihrer Familien genau und bringt dieses Wissen mit großem Engagement in die Gestaltung des Hauses ein.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für dieses großartige Engagement! Es bedarf sehr viel Planung und viele helfende Hände, um das Projekt umzusetzen. An alle Beteiligten einen herzliches Vergelt´s Gott!

Foto: Die Wasserwacht Kochel, Bettina Krausert Hospizverein, Elternbeirat und Förderverein der Franz-Marc-Grundschule

Foto/Text: Sabine Eberl / Vorstand Förderverein der Franz-Marc-Grundschule

Unterammergauer Landfrauen spenden 1.500 Euro

Mit viel Herz, Engagement und einer großen Portion Backfreude unterstützten die Unterammergauer Landfrauen auch im vergangenen Jahr wieder einen guten Zweck. Bei der Frühjahrsausstellung der Firma Land-, Forst- und Gartentechnik Buchwieser in Unterammergau übernahmen sie traditionell den Kaffee- und Kuchenverkauf.

Insgesamt 39 selbstgebackene Kuchen brachten die engagierten Bäckerinnen mit – und sorgten damit für ein reichhaltiges Kuchenbuffet, das von den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung begeistert angenommen wurde. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen eine kleine Pause einzulegen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Der gesamte Erlös aus dem Verkauf wird jedes Jahr an wohltätige Einrichtungen gespendet. Im Jahr 2025 kam so eine Spendensumme von 1.500 Euro zusammen, die unserem Kinderhospiz in Polling zugutekommt.

Wir bedanken uns von Herzen bei den Unterammergauer Landfrauen für ihren tatkräftigen Einsatz, ihre Zeit und die vielen selbstgebackenen Kuchen. Ein ebenso herzlicher Dank gilt allen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung.

Foto v. l. n. r.: Landfrauen Unterammergau: Grotz Irmi, Speer Maria, Daser Irmi (Ortsbäuerin), Strauß Kathi, Beßenbacher Margit, Vorstand Hospizverein: Josef Steigenberger

Foto/Text: Hospizverein

Backen für den guten Zweck – erneute Spende von Beate Sailer

Mit großem Engagement unterstützt Frau Beate Sailer soziale Einrichtungen in der Region. Durch ihre regelmäßige Brotbackaktion konnte sie nun erneut eine Spende übergeben.

Fast jeden Freitag backt sie in ihrem Holzbackofen verschiedene Brotsorten wie Bauernbrot, Emmerbrot oder Saatenbrot. Je nach Jahreszeit kommen auch gelegentlich Gebäckstücke hinzu. Die Backwaren gibt sie an Bekannte und Nachbarn gegen eine Spende ab.

Die Zutaten für die Backwaren – darunter Mehl, Salz, Hefe und Buttermilch – sowie auch das Holz für den Holzbackofen werden vollständig von der Familie Sailer bereitgestellt. Dadurch können die gesamten Einnahmen weitergegeben werden.

Im Zeitraum von Juli bis Dezember kamen so 1.500 Euro zusammen, die Frau Beate Sailer an Bettina Krausert, Pflegedienstleitung des künftigen Kinderhospizes, überreichen konnte. Weitere 150 Euro spendete sie im Dezember an die Sternstunden.

Alle sechs Monate unterstützt Frau Sailer mit ihrer Backaktion eine andere Einrichtung in der Region.

Frau Beate Sailer bedankt sich ganz herzlich bei allen Brotabnehmerinnen und Brotabnehmern, die diese Aktion unterstützen.

Auch wir als Hospizverein bedanken uns sehr herzlich für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement.

Foto v. l. n. r.: Bettina Krausert -Pflegedienstleitung Kinderhospiz-, Beate Sailer

Foto/Text: Hospizverein

Niederhofer Nachtschwärmer e.V. spendet an das Kinderhospiz

Die Niederhofer Nachschwärmer e. V. ist ein Verein aus Schwabniederhofen der im Dezember 1995 gegründet wurde. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugend und Stärkung der jungen Generation innerhalb der Dorfgemeinschaft.

Jedes Jahr nach der Christmette wird Glühwein und Punsch gegen eine Spende verkauft. Der Spendenbetrag belief sich auf 335€ und wird dieses Jahr an das künftige Kinderhospiz übergeben.

Herr Helmer ist der 1. Vorstand des Vereins und kam zur offiziellen Spendenübergabe in das Hospiz nach Polling. Bei einem Gespräch durften wir mehr über das große soziale Engagement des Vereins erfahren und wie viel bereits für soziale Einrichtungen getan wurde. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen und über die bevorstehenden Veränderungen durch die Erweiterung des Erwachsenenhospizes sowie die Schaffung von acht Plätzen im Kinderhospiz zu informieren.

Es ist besonders schön zu sehen, wenn sich zwei Vereine treffen, die sich beide für soziale Belange einsetzen. Wenn Engagement auf Engagement trifft und die „Nachtschwärmer“ für den guten Zweck ausschwärmen, wird daraus ein starkes Zeichen gelebter Solidarität . Dafür sagen wir von Herzen Danke!

Foto v. l. n. r.: Andreas Helmer -1. Vorstand Niederhofer Nachtschwärmer e. V., Rebekka Rieß -Hospizverein-

Foto/Text: Hospizverein

 

Dankesnachmittag für unsere Glückswürmchen-Häklerinnen

Zu einer gemütlichen Kaffeerunde hatte Ehrenvorsitzende Renate Dodell, die Initiatorin der Glückswürmchen-Aktion, Doris Bäumer, und eine Reihe von Häklerinnen aus der Region eingeladen.

Zwei Jahre lang hatten alle Damen jede freie Minute Glückswürmchen gehäkelt und Doris Bäumer und ihre Familie sorgten für das ganze Drumherum und dafür, dass die Glückswürmchen zugunsten des Kinderhospiz in Polling verkauft wurden.

Dr.  Anton Schuster und Renate Dodell beantworteten viele Fragen über die Entstehung und Arbeit des Kinderhospizes und die Damen staunten, wie viel ehrenamtliche Kleinarbeit hinter dem Projekt steht.

Am Schluss wurde nochmal ein symbolischer Scheck von 140.000 € Übergeben. Renate Dodell bedankte sich von Herzen und war sehr berührt davon, dass aus so vielem Kleinem so viel Großes entstehen kann.

Eine Hospiz– und Klosterführung rundete den Nachmittag ab.

Foto/Text: Hospizverein

2.000 Euro für das Kinderhospiz der Landfrauen Andechs

Am 2. Adventswochenende fand der Andechser Christkindlmarkt unterhalb des Klosters Andechs statt. Am Stand der Andechser Landfrauen wurde neben dem Verkauf von Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackenem Christstollen noch Spenden für das neue Kinderhospiz in Polling gesammelt.

Die Andechser Landfrauen, alle im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, engagierten sich durch den Verkauf von Glückswürmchen und einer aktiven Spendensammlung. Mit den niedlichen, von Doris Bäumer aus Garmisch mit viel Liebe gefertigten und regional mittlerweile berühmten Glückswürmchen sowie zusätzlichen Spenden der Christkindlmarktbesucher konnten 1.391,36 € eingenommen werden. 608,64 € wurden vom Erlös des Christkindlmarktstandes noch zusätzlich gespendet, um auf insgesamt 2.000,- € aufzurunden.

Zur Spendenübergabe ins Hospiz kamen die Organisatorin der Andechser Landfrauen Beatrice Scheitz und Andrea Oberhofer, die sowohl Mitglied der Andechser Landfrauen ist als auch seit 10 Jahren ehrenamtliche Hospizbegleiterin und Gruppenleitung der Ortsgruppe Herrsching.

Frau Renate Dodell berichtete von ihren bewegenden Erlebnissen bei der Hospitation im Kinderhospiz in Bad Grönenbach und betonte, dass wirklich jeder Cent zählt, der in die Umsetzung des neuen Kinderhospizes in Polling fließt. Sie bewundert den persönlichen Einsatz der Landrauen Andechs und bedankte sich von Herzen für die großartige Zuwendung.

Foto v. l. n. r.: Andrea Oberhofer -Andechser Landfrauen / ehrenamtliche Hospizbegleiterin-, Renate Dodell -Ehrenvorsitzende Hospizverein-, Beatrice Scheitz -Andechser Landfrauen-

Foto/Text: Hospizverein

Landratsamt spendet an das Hospiz Polling und Palliahome e.V.

Im Laufe des vergangenen Jahres trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes bei verschiedenen internen Veranstaltungen. Bei mehreren Gelegenheiten kamen sie nach Dienstschluss zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Die dabei erzielten Einnahmen in Höhe von 1.000 Euro wurden nun je zur Hälfte an den Hospizverein Polling und Palliahome e.V. übergeben.

Mit den Spenden soll die wertvolle Arbeit der Pollinger Einrichtungen unterstützt werden, die schwerkranke Menschen und deren Angehörige begleitet. Die Spendenaktion zeigt das soziale Engagement der Belegschaft des Landratsamtes, die mit ihren Veranstaltungen nicht nur den Gemeinschaftssinn stärkt, sondern auch einen wichtigen Beitrag für regionale Hilfsangebote leistet.

Foto v. l. n. r.: Rebekka Rieß -Hospizverein-, Erika Breu und Marco Gutmann -Landratsamt Weilheim-Schongau-

Foto/Text: Landratsamt Weilheim-Schongau