„Immobilien Franz Kilian“ spendet 5000 Euro

Seit Jahren spendet Franz Kilian von der gleichnamigen Immobilienfirma in Weilheim für soziale Zwecke und bedürftige Menschen. Er legt dabei aber großen Wert darauf, „dass das Geld bei uns in der Region bleibt“, wie er sagt. Von seinen regelmäßigen Zuwendungen profitiert unter anderem der Hospizverein im Pfaffenwinkel, den Kilian zusammen mit seinen Partnern – Tochter Nicole Kilian und Stefan Hoisl – heuer wieder großzügig bedacht hat. 5000 Euro überreichten sie an Vorstandsmitglied Hans Kummert und Geschäftsführer Steffen Röger vom Hospizverein. Selbst in Zeiten von Corona sei es ihnen heuer gut gegangen, weshalb man andere daran teilhaben lasse, so Kilian. Dass im Hospizverein im ambulanten Bereich und im stationären Hospiz in Polling wertvolle und extrem gute Arbeit geleistet werde, könne man nicht genügend würdigen.

Bei der Spendenübergabe vor dem Immobilienbüro an der Kreuzgasse in Weilheim (v.l.): Steffen Röger, Stefan Hoisl, Nicole Kilian, Hans Kummert und Franz Kilian. Text/Foto Monika Brandmaier

„Holzner“ spendet für Hospizverein

„Seit über 30 Jahren made in Germany und Technik auf höchstem Niveau“: Darauf ist die Firma „Holzner Druckbehälter GmbH“ in Peißenberg stolz. Durch ein hochmotiviertes Team und modernste Betriebseinrichtungen sowie mit internationalen Zulassungen und Verbindungen auch nach China und in die USA, zählt „Holzner“ zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Medizintechnik, Anlagenbau sowie der innovativen Schweißtechnik. Die Firma ist fest in der Region verankert, weshalb es für beiden Geschäftsführern Hubert Kohler und Bernhard Bromberger auch selbstverständlich ist, hier zu helfen. Jüngst taten sie dies mit einer Spende für den Hospizverein im Pfaffenwinkel. Zusammen mit Ramona Bergmann, Assistenz der Geschäftsführung, überreichte Bernhard Bromberger 1500 Euro. Barbara Rosengart, Pflegedienstleiterin im stationären Hospiz, nahm die Spende entgegen und sagte namens des Hospizvereins ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

1500 Euro überreichten Bernhard Bromberger und Ramona Bergmann an Pflegedienstleiterin Barbara Rosengart. Foto: Hospizverein

Physiotherapeutin hilft Hospizverein

„Wir haben Glück, dass wir zu den systemrelevanten Betrieben gehören, die trotz Corona weiterarbeiten können“, sagt Brigitte Hitzl-Schalk (rechts im Bild), die in Weilheim eine Physiotherapie-Praxis betreibt. Ihr und ihrem 15-köpfigen Team gehe es nach wie vor gut, sagt sie, weshalb sie jetzt anderen helfen wolle. Im Hospiz in Polling überreichte sie an Anja Böhm vom Hospizvereins-Vorstand 1000 Euro. Hitzl-Schalk kennt das Hospiz von ihrer beruflichen Seite her und ist beeindruckt davon, wie Patienten dort in der letzten Phase ihres Lebens umsorgt werden.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Große Spende und bunte Socken

Zu helfen, wo Not ist und Hilfe gebraucht wird, hat sich der Elisabethenverein Murnau bei seiner Gründung vor über 130 Jahren zum Ziel gesetzt. Und das gilt bis heute. Unter anderem unterstützt der Verein laut seiner Vorsitzenden Lydia Klimanek Alleinerziehende, das Frauenhaus, Altenheime sowie vieles andere mehr. Und heuer auch den Hospizverein im Pfaffenwinkel und das stationäre Hospiz in Polling. Diese sind in Zeiten von Corona besonders auf Spenden angewiesen, da viele im Laufe des Jahres weggebrochen sind. Jährlich werden  rund 250 000 Euro an Spenden gebraucht zusätzlich zu den Zahlungen der Krankenkassen und den Mitgliedsbeiträgen um am Ende des Jahres eine „Schwarze Null“ zu erreichen  „Wir wollen damit Wärme und Licht in die Dunkelheit bringen“, sagte Klimanek, als sie an Hospizvereinsvorsitzende Renate Dodell und Dr. Anton Schuster, Vorsitzender der Hospiz-Stiftung, einen namhaften Betrag überreichte. Dieser kommt aus einem Teil der   Spenden, die der Elisabethenverein selbst für seine Arbeit erhalten hat.

Klimanek aber brachte nicht nur Geld mit, sondern auch 30 Paar bunte Socken mit, welche die Vorsitzende und einige Mitstreiterinnen für die Patienten im Hospiz gestrickt haben – „damit die Gäste jetzt im Winter warme Füße haben“. Anja Niemeyer (rechts) vom stationären Hospiz freut sich drüber.

Text/Foto: Monika Brandmaier

Der Rotary Club Penzberg überreicht eine Geldspende in Höhe von 6000 Euro.

„Das ist ein Weihnachtsgeschenk erster Klasse“, freut sich Renate Dodell, Vorsitzende des Hospizvereins.

„Vor einigen Wochen habe ich vom dramatischen Rückgang der Spendeneingänge für das Hospiz in Polling erfahren und mich spontan mit einem Spendenaufruf an unsere Mitglieder gewandt“, erklärt Dr. Ottilie Randzio, Präsidentin des Rotary Clubs Penzberg. An der Summe, die durch private Spenden unserer 45 Mitglieder zusammengekommen ist, wird deutlich, wie hoch wir diese herausragende Arbeit wertschätzen, die der Hospizverein ambulant und stationär leistet. Hier wird eine würdevolle, humanitäre und Symptome lindernde Betreuung am Lebensende sichergestellt“ so Randzio weiter.

„Wir sehen unsere Aufgabe darin, die beiden größten Ängste, welche mit dem Sterben in Verbindung gebracht werden, soweit es in unseren Möglichkeiten steht, zu lindern: die Angst vor dem Sterben in Einsamkeit und die Angst vor Schmerzen, Atemnot und anderen Symptomen schwerer Erkrankungen“, erklärt Dodell.

Zudem wird Trauerarbeit geleistet. Viele Trauernde, welche geliebte Angehörige verloren haben, halten über  lange Zeit Kontakt, da sie wissen hier einen vertrauensvollen Ansprechpartner zu haben.

Den betroffenen Sterbenden und ihren Angehörigen, welche auch in zwei Gäste-Apartments untergebracht werden können, entstehen keine Kosten. Auch die ambulante Begleitung zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim ist kostenfrei.

Diese werden für gewöhnlich von den Beiträgen der 1150 Mitglieder des Hospizvereins, den Krankenkassen und zusätzlichen Spenden getragen.

Die Pandemie brachte dem Hospiz allerdings immense praktische und finanzielle Schwierigkeiten.

„Die praktische Arbeit wurde vor allem durch die Einschränkungen der persönlichen Kontakte im ambulanten Bereich beeinträchtigt. Die Kontakte wurden jedoch durch Anrufe, Mails oder Briefe vielfach aufrechterhalten.

„Im stationären Hospiz hatten wir Gott sei Dank nie einen Aufnahmestopp, keinen Corona-Fall bei Mitarbeitern und Gästen. Und den Mitarbeitern ist es mit grossen Anstrengungen gelungen, dass auch unter schwierigsten Bedingungen Angehörige Abschied nehmen konnten und niemand alleine sterben musste“, berichtete Dodell.

Die finanziellen Probleme rühren vor allem von dem pandemiebedingten, starken Rückgang l von Spenden und auch fehlenden Einnahmen aus Benefizveranstaltungen. „Um am Ende des Jahres auf die schwarze Null zu kommen benötigen wir in etwa 250.000 Euro an Spendengeldern. Anfang September sah es ziemlich mau aus, drum haben wir uns entschlossen, aktiv um Spenden zu werben“, sagte Dodell.

Dodell ist seit 10 Jahren Vorsitzende des Hospizvereins. Zu diesem hatte sie im Jahr 2002 zum ersten Mal Kontakt, als sie zu dessen Eröffnung – damals als Landtagsabgeordnete – eingeladen war. Hier war sie derart beeindruckt von der besonderen Arbeit, dass ihr klar wurde sich hier einbringen zu wollen. Seit 2011 ist sie Vorsitzende und seit ihrem Ausscheiden aus dem Bayerischen Landtag 2013 widmet sie sich ehrenamtlich ganz der Hospizarbeit.

„Ich habe keine Stunde bereut. Die Sinnhaftigkeit dieser Arbeit, Menschen das Abschiednehmen beim Sterben ein Stück weit zu erleichtern, ist unmittelbar spürbar. Sie wird einem in der täglichen Arbeit wertgeschätzt und gedankt. Wir lassen niemanden allein“, sagte Dodell. Auch der vernünftige Umgang mit dem Tabuthema Tod und dieses wieder mehr in die Gesellschaft zu holen sei ihr ein wichtiges Anliegen.

Oft gehe es, laut Dodell, auf dem Sterbebett darum noch einen letzten kleinen Wunsch zu erfüllen. So wurde es zum Beispiel einer Dame ermöglicht noch einmal ihr Pferd im Hospizgarten zu sehen und zu füttern. Und sogar der etwas ausgefallenere Wunsch einer indianischen Abschiedszeremonie wurde realisiert.

Text und Bild: Clemens Meikis

Foto (von links): Renate Dodell, Vorsitzende Hospizverein, Michael Stapelfeldt, Schatzmeister Rotary Penzberg und Dr. Ottilie Randzio, Präsidentin des Rotary Clubs Penzberg

Immobilien Sartory + Bergmann spenden an das Hospiz

Sartory + Bergmann Immobilien haben dieses Jahr entschieden, ihr Budget für Weihnachtsanzeigen zu reduzieren und für einen guten Zweck zu spenden. Wolfgang Sartory, Max Bergmann und Lorenz Härtl spenden jeweils 500 Euro. Das Hospiz in Polling ist eine Paliativ-Einrichtung mir Vorzeigecharakter, in der auch die Tante von Immobilienberater Herrn Härtl und enge Freunde von Geschäftsführer Wolfgang Sartory ihren Frieden finden durften. Durch zahlreiche Kunden besteht eine enge Verbundenheit mit Polling. Geschäftsführer Steffen Röger freut sich sehr über die lobenden Worte und bedankt sich für die großzügige Spende.

Hohenpeißenberger Obst- und Gartenbauverein unterstützt die Hospizarbeit in Polling

Seit vielen Jahren spendet der Hohenpeißenberger Obst- und Gartenbauverein den Verkaufserlös des Christkindlmarktes dem Hospiz in Polling. Nachdem dieses Jahr der Markt coronabedingt ausfallen musste, hat sich die 2. Bürgermeisterin von Hohenpeißenberg, Gerlinde Rasch, die auch im Obst- und Gartenbauverein jedes Jahr bei den Gesteck- und Kranzbindearbeiten aktiv ist, entschlossen adventlichen Schmuck zu binden und diesen gegen Spende für das Hospiz abzugeben. So kamen erfreuliche 250,00 Euro zusammen, die Stiftungsratsvorsitzender Thomas Dorsch für die Hospizstiftung entgegen nehmen durfte.

Firma Riedl Haustechnik GmbH Hohenpeißenberg spendet für Hospiz und Bürgerstiftung

Die Firma Riedl aus Hohenpeißenberg verzichtet heuer auf Weihnachtsgeschenke für Ihre Kunden. Im Gegenzug unterstützen sie das Hospiz in Polling und die Bürgerstiftung Hohenpeißenberg mit einer Spende von jeweils 500 Euro. Bei der Geldübergabe im Rathaus bedankte sich Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender Thomas Dorsch ganz herzlich bei Florian und Richard Riedl für die großartige Unterstützung.

Lakechallenge Bayern spendet an Hospizverein

Brigitte Rudoph und Gabi Rybok

Unermüdlich laufen Menschen um Seen in Bayern, Deutschland und Österreich. Pro Runde gibt es Geld und dieses wird dann an gemeinnützige Organisationen gespendet. Brigitte Rudolph und Gabi Rybok sind so fleißige Läufer, die einer Gruppe von 18 Sportlern angehören. Ihre Gruppe hat dieses Jahr den Hospizverein mit einer Spende über 400 Euro bedacht. Insgesammt sprechen wir hier von 20.807 Kilometern und 2200 Seeumrundungen. Wir bedanken uns ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Spaß in unserer herrlichen Landschaft.

Großzügige Spende und eine CD

Den Hospizverein nach Kräften zu unterstützen, hatte Schauspieler Dieter Fischer versprochen, als er vor einigen Jahren die Schirmherrschaft für den Verein und das stationäre Hospiz in Polling übernahm. Mit verschiedensten Aktionen hat er sich seitdem engagiert, unter anderem immer im Advent mit Lesungen von Ludwig Thomas „Heilige Nacht“, deren Erlöse er jedes Jahr gespendet hat. Coronabedingt sind diese Lesungen heuer nicht möglich, Fischer hat trotzdem gespendet: Er griff tief in die eigene Tasche und überreichte Vorsitzender Renate Dodell und Dr. Anton Schuster 2500 Euro für die Arbeit des Hospizvereins. Dieter Fischer ist Fernsehkommissar Anton Stadler bei den „Rosenheim Cops“. „Ich war in der glücklichen Lage, dass ich heuer durcharbeiten konnte“, erzählte er bei der Spendenübergabe, denn die Dreharbeiten zu Deutschlands beliebtester Krimiserie seien dank eines ausgeklügelten Hygienekonzepts durchgelaufen. Dadurch könne er jetzt auch dem Hospizverein helfen, sagte Fischer. Und das mache ihn sehr glücklich.
Bei der Übergabe kündigte der Schirmherr gleich noch seine nächste Aktion an: Er wird „Die Heilige Nacht“ trotzdem lesen – nicht fürs Publikum, sondern für eine CD, die dann zugunsten des Hospizvereins verkauft wird.

Auf seiner Facebookseite hat der Hospizverein zudem eine kleine Serie gestartet mit Dieter Fischers „Gedanken zum Advent“.

Foto:

Mit Abstand und Maske überreichte Dieter Fischer seine Spende an Dr. Anton Schuster und Renate Dodell.

Text/Foto: Monika Brandmaier