Meilenstein für die Hospizerweiterung in Polling

Die Entscheidung des Pollinger Gemeinderats Mitte Januar 2026 zur städtebaulichen Entwicklung des Ziegelbreite-Areals markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Zukunft der Hospizarbeit in Polling. Denn ohne diese Planung wäre die Erweiterung der Hospize am Kloster Polling in der vorgesehenen Form nicht möglich.

Mit dem nun gefassten Satzungsbeschluss schafft die Gemeinde die rechtliche Grundlage, um zusätzliche Bauflächen, Infrastruktur und Erschließung zu realisieren. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist die Finanzierung: Die Einnahmen aus der Vermarktung der Grundstücke in der Ziegelbreite sollen maßgeblich dazu beitragen, die Kosten der Hospizerweiterung zu tragen. Damit wird die bauliche Entwicklung direkt mit einem sozialen Zukunftsprojekt verbunden.

Die Erweiterung des stationären Erwachsenenhospizes sowie des Kinderhospizes am Kloster Polling ist dringend erforderlich, um dem wachsenden Bedarf an Hospizplätzen in der Region gerecht zu werden. Die Ziegelbreite ist somit weit mehr als ein Wohnbaugebiet – sie ist die Voraussetzung dafür, dass schwerstkranke Menschen und ihre Familien auch künftig in Polling einen Ort der würdevollen Begleitung finden können.

Die Diskussionen im Gemeinderat haben gezeigt, dass dieser Zusammenhang nicht selbstverständlich ist. Umso wichtiger ist die nun getroffene Entscheidung, die Verantwortung für soziale Infrastruktur und gemeindliche Entwicklung zusammenzudenken. Für den Den Hospizverein und den Förderverein Zwei Hospize Polling ist dies ein ermutigendes Signal: Die Hospizarbeit wird als fester Bestandteil der Zukunft Pollings verstanden.

Wir danken allen, die diesen Weg mit Sachlichkeit, Ausdauer und Engagement unterstützt haben – und werden den weiteren Prozess weiterhin aktiv begleiten.

Der Münchener Merkur berichtete dazu.