Grundsteinlegung für das Kinderhospiz St. Martin und die Erweiterung des Erwachsenenhospizes

Elmar Schneiderling (Ehrenvorsitzender im Hospizverein), Schwester Raphaela Ferber, Ilse Aigner und Renate Dodell.

Ein besonderer und bewegender Moment für unseren Hospizverein: Bei strahlendem Wetter konnten wir am vergangenen Freitag im Kloster Polling die Grundsteinlegung für das Kinderhospiz St. Martin und die Erweiterung des Erwachsenenhospizes begehen. In einem kleinen Rahmen mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern sowie unserer Schirmherrin Ilse Aigner wurde dieser lange erarbeitete Meilenstein gewürdigt.

„Ich kann es noch gar nicht fassen, dass es jetzt losgeht. Es ist ein wirklich bedeutender Tag“, brachte unsere Ehrenvorsitzende Renate Dodell die Stimmung auf den Punkt. Nach vielen Jahren intensiver Planung, großen Herausforderungen und mancher „Sisyphus-Arbeit“ ist dies für uns alle ein Moment großer Dankbarkeit und Freude. Dass dieses Projekt nun Wirklichkeit wird, verdanken wir einer außergewöhnlichen Gemeinschaftsleistung. Wir fühlen uns „getragen von einer Welle der Solidarität“ – durch unsere Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer, durch Politik, Kirche und viele engagierte Menschen in der Region.

Mit der Erweiterung entsteht ein Ort, der weit mehr ist als ein Platz am Lebensende: ein Ort des Lebens, dessen Teil nun einmal das Sterben ist. Ein Ort, der Familien Kraft schenkt, ihnen Raum zum Durchatmen gibt – ein Ort der Nächstenliebe.

Die Grundsteinlegung war für uns alle ein rundum gelungener, sehr schöner Tag, der Mut macht und Zuversicht schenkt für das, was hier entstehen wird.

Herzliche Einladung! Wir möchten diesen besonderen Schritt gemeinsam feiern und laden alle Interessierten herzlich ein, beim Tag der offenen Tür am kommenden Sonntag, den 03.05.2026 um 15.45 Uhr mit uns auf die Grundsteinlegung anzustoßen (Treffpunkt: Gang im 1. OG).

Das vollständige Programm des Tages des offenen Tür finden sei hier. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! 

.

Auch die Presse hat über die Grundsteinlegung berichtet:

.

.

Auf dem Bild (v.l.): Elmar Schneiderling (Ehrenvorsitzender im Hospizverein), Schwester Raphaela Ferber, Ilse Aigner und Renate Dodell. ©Wolfgang Köhler / Hospizverein im Pfaffenwinkel

Meilenstein für die Hospizerweiterung in Polling

Die Entscheidung des Pollinger Gemeinderats Mitte Januar 2026 zur städtebaulichen Entwicklung des Ziegelbreite-Areals markiert einen entscheidenden Meilenstein für die Zukunft der Hospizarbeit in Polling. Denn ohne diese Planung wäre die Erweiterung der Hospize am Kloster Polling in der vorgesehenen Form nicht möglich.

Mit dem nun gefassten Satzungsbeschluss schafft die Gemeinde die rechtliche Grundlage, um zusätzliche Bauflächen, Infrastruktur und Erschließung zu realisieren. Ein zentraler Bestandteil dieser Entwicklung ist die Finanzierung: Die Einnahmen aus der Vermarktung der Grundstücke in der Ziegelbreite sollen maßgeblich dazu beitragen, die Kosten der Hospizerweiterung zu tragen. Damit wird die bauliche Entwicklung direkt mit einem sozialen Zukunftsprojekt verbunden.

Die Erweiterung des stationären Erwachsenenhospizes sowie des Kinderhospizes am Kloster Polling ist dringend erforderlich, um dem wachsenden Bedarf an Hospizplätzen in der Region gerecht zu werden. Die Ziegelbreite ist somit weit mehr als ein Wohnbaugebiet – sie ist die Voraussetzung dafür, dass schwerstkranke Menschen und ihre Familien auch künftig in Polling einen Ort der würdevollen Begleitung finden können.

Die Diskussionen im Gemeinderat haben gezeigt, dass dieser Zusammenhang nicht selbstverständlich ist. Umso wichtiger ist die nun getroffene Entscheidung, die Verantwortung für soziale Infrastruktur und gemeindliche Entwicklung zusammenzudenken. Für den Den Hospizverein und den Förderverein Zwei Hospize Polling ist dies ein ermutigendes Signal: Die Hospizarbeit wird als fester Bestandteil der Zukunft Pollings verstanden.

Wir danken allen, die diesen Weg mit Sachlichkeit, Ausdauer und Engagement unterstützt haben – und werden den weiteren Prozess weiterhin aktiv begleiten.

Der Münchener Merkur berichtete dazu.

 

Einladung zur zweiten Bürgerinformation „Hospiz & Ziegelbreite“

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V., das Kloster Polling und das entstehende Kinderhospiz St. Martin laden herzlich zur zweiten öffentlichen Bürgerinformation zum Thema Hospiz & Ziegelbreite ein.

Am Dienstag, 9. Dezember 2025 um 19:00 Uhr möchten wir in der Tiefenbachhalle Polling gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über den aktuellen Stand des Projekts informieren: Wo kommen wir her, wo stehen wir heute – und welche Schritte sind als Nächstes geplant?

Uns ist es ein großes Anliegen, mit Transparenz und Offenheit zu informieren, Fragen zu beantworten und Bedenken im Dialog zu besprechen. Nur gemeinsam mit der Gemeinde und ihren Bürgerinnen und Bürgern kann das Projekt „Zwei Hospize in Polling“ wachsen und Gestalt annehmen.

🗓 Wann: Dienstag, 9. Dezember 2025, 19:00 Uhr
📍 Wo: Tiefenbachhalle Polling, Kirchplatz 11, 82398 Polling

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Weitere Informationen zur Bauleitplanung finden Sie unter polling.de/gemeinde/bauleitplanung oder auf unserer Website

📧 Bei Fragen: verwaltung@hospizverein-pfaffenwinkel.de

Dieter Fischer leiht dem Kinderhospiz St. Martin seine Stimme

Unser Schirmherr Dieter Fischer setzt sich einmal mehr mit Herz und Stimme für den Hospizverein ein: In einem neuen Radiospot, der derzeit in der Region zu hören ist, wirbt der Schauspieler für das geplante Kinderhospiz St. Martin in Polling. Mit seiner unverwechselbaren Stimme macht er auf ein Thema aufmerksam, das ihm besonders am Herzen liegt – die Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. Das Kinderhospiz St. Martin soll ab dem kommenden Jahr auf dem Gelände des Klosters Polling entstehen und das bestehende Angebot des Hospizvereins um die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien erweitern.

„Als Schirmherr unterstütze ich dieses Projekt, wo ich kann“, sagt Fischer – und richtet sich mit einem klaren Appell an die Hörerinnen und Hörer: „Bitte helfen auch Sie mit.“

Sie haben den Radiospot noch nicht entdeckt? Hier können Sie reinhören:

.
Dieter Fischer unterstützt den Hospizverein im Pfaffenwinkel bereits seit vielen Jahren – unter anderem mit seiner jährlichen Lesung von Ludwig Thomas „Heilige Nacht“, deren Erlös der Hospizarbeit zugutekommt. Mit seinem Engagement, seiner Authentizität und seiner warmen Art trägt er entscheidend dazu bei, dass das Thema Hospizarbeit in unserer Region Gehör findet – und dass aus Mitgefühl konkrete Hilfe wird. Wir danken Dieter Fischer von Herzen für seine langjährige Verbundenheit, seine Stimme und sein Herz – für all das, was er für unsere Arbeit und die Menschen, die wir begleiten, tut.

Vernissage von Christa Wachsmann – Benefizausstellung bringt 5.400 Euro ein

Die Künstlerin Christa Wachsmann hatte am 7.11.25 um 18 Uhr zu einer Vernissage in den Königlichen Mastall am See in Berg eingeladen.
Sie stellte ihre Bilder aus ihrer 30 jährigen künstlerischen Tätigkeit aus. Die ausgestellten Werke wurden den Gästen als Spende für den Bau des Kinderhospizes St. Martin in Polling angeboten.
Jedes Bild kostete 300 Euro und konnte sofort mitgenommen werden. Anja Böhm – Vorstandsmitglied Hospizverein – stellte das Projekt „Ein Haus- zwei Hospize in Polling“ vor mit Schwerpunkt auf das künftige Kinderhospiz. Helga Haberstock berichtete aus der Praxis einer Familienbegleiterin. Die Gäste der Vernissage waren von unserem Projekt und unserer Arbeit sehr angetan.
Es wurden 18 Bilder verkauft, also 5400,— Euro Spende und Zuversicht für die Familien mit schwerstkranken Kindern. Neue Mitglieder konnten wir auch gewinnen.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Christa Wachsmann – auch jetzt neues Mitglied in unserem Verein – und an die Initiatorin Brigitte Schiessler für die Organisation dieser Benefizausstellung.

Foto v.l.n.r.: Brigitte Schiessler – Inner Wheel Club Pfaffenwinkel- , Künstlerin Christa Wachsmann, Anja Böhm – Vorstandsmitglied Hospizverein – , Helga Haberstock – Familienbegleiterin Hospizverein –

Foto/Text: HV

Zirngibl Bestattungen spendet 3.000 Euro – Unterstützung für das Kinderhospiz St. Martin

Mit einer Spende von 3.000 Euro unterstützt die Zirngibl Bestattungen GmbH den Hospizverein.
Die Übergabe fand am 22. Oktober 2025 im Hospiz in Polling statt. Von Seiten der Zirngibl Bestattungen waren Marcus Nowaschewski (Geschäftsführer), Bonifaz Ritter (Filialleiter Weilheim) und Jessica Müller (Filialleiterin Dießen) anwesend. Den symbolischen Scheck nahmen Andreas Schalk, Geschäftsführer Kinderhospiz St. Martin und Sr. Angela stellvertretend für den Hospizverein entgegen.

„Die Hospizarbeit ist ein unschätzbarer Dienst am Menschen“, betonte Marcus Nowaschewski bei der Übergabe. „Sie schenkt schwerkranken und sterbenden Menschen – und ganz besonders Kindern und ihren Familien – Würde, Geborgenheit und Begleitung in einer schweren Zeit. Mit unserer Spende möchten wir dieses Engagement aktiv unterstützen.“

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel e. V. begleitet seit über 30 Jahren Menschen in ihrer letzten Lebensphase – ambulant und stationär. Mit großem Engagement entsteht in Polling derzeit das St. Martin Kinderhospiz, das künftig unheilbar kranke Kinder und ihre Familien auf ihrem Weg begleiten wird.
„Jede Spende hilft uns, diesen Ort der Fürsorge und Liebe weiter aufzubauen und langfristig zu sichern“, sagte Andreas Schalk dankbar. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung aus der Region.“

Mit der Spende unterstreicht die Zirngibl Bestattungen GmbH ihr dauerhaftes soziales Engagement: „Wir sehen uns als Teil der Gemeinschaft, in der wir leben und arbeiten – und möchten auch dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird“, so Nowaschewski.

Foto v.l.n.r.: Marcus Nowaschewski (Geschäftsführer Zirngibl Bestattungen GmbH), Andreas Schalk (Geschäftsführer Kinderhospiz St. Martin), Sr. Angela, Bonifaz Ritter (Filialleiter Weilheim) und Jessica Müller (Filialleiterin Dießen).

Foto/Text: Hospizverein/Zirngibl Bestattungen

Ein großer Schritt zur Umsetzung des Projekts „Zwei Hospize in Polling“

Anfang Oktober wurde der Bauantrag für die Erweiterung des Hospizes auf dem Klosterareal bei der Gemeinde Polling eingereicht. Dieser Antrag stand bei der Gemeinderatsitzung am 30. Oktober zur Beschlussfassung an. Zahlreiche Mitglieder aus dem Vorstand des Hospizvereins und die Bauherrin, Sr. Raphaela, warteten gespannt auf den Entscheid der Gemeinderäte. Der Bauantrag ging einstimmig durch. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Realisierung des Projekts „Zwei Hospize in Polling“ getan. Jakob Schaetz, der Vorsitzende des Vereins hofft darauf, dass das Genehmigungsverfahren im Landratsamt ebenso unkompliziert verläuft und der Bauantrag noch in diesem Jahr genehmigt wird.

Die Einreichung des Bauantrags war eigentlich zu einem früheren Zeitpunkt geplant. Doch die erforderlichen archäologischen Voruntersuchungen waren umfangreicher als zunächst angenommen, weshalb es zu einer kleinen Verzögerung kam. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bildeten die Voraussetzung für die Genehmigungsplanung.

Indes gehen die Vorarbeiten des St. Ulrichswerks, das das Bauvorhaben betreut, unvermindert weiter. Das beauftragte Architekturbüro arbeitet bereits an der Werkplanung und an der Ausschreibung zur Vergabe des Bauprojekts. Ende Januar 2026 soll der Auftrag an einer Generalunternehmer vergeben werden, im April 2026 ist der Spatenstich geplant. Für die Fertigstellung des Neubaus ist die Mitte 2028 angezielt. Anschließend wird das Kinderhospiz in Betrieb gehen und das Erwachsenenhospiz wird die neuen Gästezimmer belegen.

Arbeiterwohlfahrt Hohenpeißenberg spendet für das Projekt „Zwei Hospize in Polling“

Mit 3.000 Euro unterstützt die Arbeiterwohlfahrt Hohenpeißenberg zum wiederholten Male die hospizliche Arbeit im Pfaffenwinkel. Das Geld wird dringend für die Umsetzung des Zukunftsprojektes „Zwei Hospize in Polling“ benötigt.  Seit 2014 hat die Arbeiterwohlfahrt die Hospizarbeit bereits mit 16.000 Euro gefördert. Dafür gab es ein herzliches Dankeschön von dem stellvertretenden Vorsitzenden des Hospizvereins Thomas Dorsch.

Gemeinsam schaffen wir Orte des Trostes und der Menschlichkeit – Danke, dass Sie ein Teil davon sind.

Foto v.l.n.r. Doris Löhnert, 2. Ortsvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Thomas Dorsch, stellvertretender Vorsitzender des Hospizvereins, Vroni Demmel, Vorstandsmitglied Arbeiterwohlfahrt

Foto/Text: Hospizverein

Weilheimer Kellertheater spendet 1.000 Euro für Neubau des Kinderhospizes St. Martin

Das Weilheimer Kellertheater hat aus den Erlösen der Aufführungen des Stücks „Die Wunderübung“ im vergangenen Jahr 1.000 Euro an den Förderverein zwei Hospize in Polling Erwachsenen- und Kinderhospiz e.v. gespendet.

Der Betrag soll den Neubau des Kinderhospizes St. Martin in Polling unterstützen, das künftig acht Plätze für schwerkranke Kinder und ihre Familien bereithalten wird.

Die Spende wurde auf der jährlichen Mitgliederversammlung beschlossen und reiht sich in die Tradition des Kellertheaters ein, einen Teil seiner Einnahmen regelmäßig gemeinnützigen Zwecken in der Region zukommen zu lassen.

„Uns ist es wichtig, mit den Einnahmen aus unseren Aufführungen auch Einrichtungen in der Region zu fördern, die wertvolle Arbeit leisten und hier waren sich unsere Mitglieder gleich einig, dass Geld an den Förderverein nach Polling zu senden “, erklärte Herbert Leistner einer der Vorstände des Kellertheaters bei der Spendenübergabe.

Das Ensemble probt bereits für die nächste Inszenierung: Ab 7. November 2025 bringt das Kellertheater die Komödie „Das perfekte Desaster Dinner“ von Marc Camoletti auf die Bühne. Die Aufführungen finden im Saal unter der Apostelkirche in Weilheim statt.

Wir bedanken uns von Herzen für die Zuwendung und wünschen für die neue Produktion viel Erfolg.

Foto v.l.n.r.: Herbert Leistner – Weilheimer Kellertheater, Anja Böhm – Vorstand Hospizverein

Foto/Text: Hospizverein / Herbert Leistner